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VANDALISMUS: Die «Aktion Sprayfrei» wird weitergeführt

Die «Aktion Sprayfrei – saubere Fassaden in der Stadt Luzern» ist ein Erfolg. Das postulieren die Sicherheitsdirektorin und der Malerunternehmerverband «Luzernermaler» nach einem Jahr.
Danilo Armellini und Sarah Erni von der Maler Schlotterbeck AG entfernen Sprayereien in der Luzerner Altstadt. (Bild pd)

Danilo Armellini und Sarah Erni von der Maler Schlotterbeck AG entfernen Sprayereien in der Luzerner Altstadt. (Bild pd)

Mit der Aktion lancierten die Stadtluzerner Sicherheitsdirektion und die «Luzernermaler», der Malerunternehmerverband Luzern und Umgebung, vor einem Jahr die Bekämpfung der illegalen Fassaden-Verschmutzung. Die Aktion bot Liegenschaftsbesitzenden die rasche und kostengünstige Entfernung der Sprayereien an. 21 Malerfirmen garantierten die fachgerechte Beseitigung innerhalb von 48 Stunden und gewährten einen Preisnachlass von 50 Prozent auf die Arbeitskosten. Die Stadt übernahm Organisations- und Informationskosten.

1500 Quadratmeter Sprayereien entfernt
Das Angebot wurde von Liegenschaftsverwaltungen und privaten Eigentümerinnen und Eigentümern rege genutzt. Über 60 Sanierungen mit einer Fläche von rund 1500 Quadratmetern wurden im ersten Jahr der Aktion durchgeführt. Die rasche und fachkundige Beseitigung von Sprayereien bewahrt die Liegenschaftsbesitzenden vor Langzeitschäden. Bleiben Sprayfarben lange auf einer Fassade, können sie Schäden an der Substanz verursachen. Allein in der Stadt Luzern werden die Sprayschäden auf über 100'000 Franken pro Jahr geschätzt.

Bei der Sicherheitsdirektion der Stadt Luzern ist die «Aktion Sprayfrei» in ein umfassendes Konzept gegen Vandalismus und Verschmutzung eingebettet. «Es ist wirkungsvolle Prävention, wenn die Sprayereien schnell entfernt werden», erklärte Sicherheitsdirektorin Ursula Stämmer-Horst bei der Jahresbilanz. Damit werde die Absicht der Sprayerinnen und Sprayer, ihre Tags möglichst lange sichtbar zu halten durchkreuzt.

Gesäubertes bleibt sauber
Die Erfahrungen des ersten Jahres geben dieser These recht: Schnell gesäuberte Fassaden blieben oft über Monate sauber. Als Erfolg wertet Ursula Stämmer auch die Tatsache, dass die Anzeigen über verschmierte Fassaden zugenommen haben. «Die Aktion hat sensibilisiert», stellte die Sicherheitsdirektorin erfreut fest. Hausbesitzenden wird empfohlen, sofort Anzeige zu erstatten und die Sprayereien schnell entfernen zu lassen.

Im ersten Jahr zeigte sich die ganze Breite der von illegalen Sprayereien betroffenen Liegenschaften. «Wir sanierten kleine Flächen von einem Quadratmeter an einem Schulhaus bis zu den 270 Quadratmetern eines ganzen Gebäudes im Ruderzentrum Rotsee», erklärte Guido Durrer, Präsident der «Luzernermaler». Unter den sanierten Objekten waren neben Privathäusern auch Liegenschaften der öffentlichen Hand. Die Schadensummen bewegten sich gemäss Durrer zwischen 100 und 7000 Franken. Er lobte die gute, konstruktive Zusammenarbeit mit den an der Aktion beteiligten städtischen Verwaltungsstellen. «Diese Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft ist beispielhaft», lobte Guido Durrer.

Aktion wird bis Mai 2009 verlängert
Aufgrund der guten Erfahrungen führen die Stadt Luzern und die «Luzernermaler» die Aktion weiter. 17 Mitgliedfirmen gewährleisten für ein weiteres Jahr die rasche, fachgerechte Schadensanierung innert 48 Stunden und einen Rabatt von 50 Prozent auf den Arbeitskosten, wie die Stadt Luzern mitteilt. Weitere Infos zur Aktion: www.sprayfrei.ch .

scd

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