VANDALISMUS: Stadt entfernt Haarföhne in Sportanlagen

Ausgerissene Kabel und Wasser im Föhn: Schüler und Vereinsmitglieder treiben Unfug mit Haartrocknern. Künftig bleiben deshalb ihre Haare nass.

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Nicht fest installierte Föhne verschwinden. (Themenbild Manuela Jans/Neue LZ)

Nicht fest installierte Föhne verschwinden. (Themenbild Manuela Jans/Neue LZ)

Auf Anfrage der Neuen LZ bestätigt Bruno Odermatt, Leiter Gebäudemanagement, dass Dutzende Haartrockner in sämtlichen Schulen ab sofort entfernt werden. «Leider werden die Haartrockner in den Sportanlagen immer wieder mutwillig demoliert oder beschädigt».

Vandalen stopften Papier in die Föhne, rissen Kabel raus oder liessen sie nach dem Gebrauch einfach laufen. Sogar Wasser wurde in die Lüftungsschlitze geleert. Ausserdem wurden immer wieder nicht fix installierte Handhaartrockner geklaut.

«Es geht hier nicht einfach um Lausbubenstreiche», sagt Volksschulrektor Rolf von Rohr. «Das sind Schädigungen, die unter Umständen lebensgefährlich sein können.» Er betont, dass sich unter den Tätern nicht nur Schüler befinden. Schwarze Schafe gebe es auch in den Sportvereinen. Und es seien nicht nur Knaben, die damit Unfug trieben, auch die Geräte in den Frauengarderoben würden entfernt.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag».