VATIKAN: Kurt Koch wird Kardinal

Papst Benedikt XVI. hat Erzbischof Kurt Koch zum Kardinal ernannt. Im November wird ein Konsistorium stattfinden, an dem Kurt Koch der rote Kardinalshut überreicht wird.

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Kurt Koch wird im November die Kardinalswürde erhalten. (Archivbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Kurt Koch wird im November die Kardinalswürde erhalten. (Archivbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Insgesamt 24 Kirchenmänner werden am Konsistorium vom 20. November als neue Mitglieder ins Kardinalskollegium aufgenommen. Die Ernennung von Erzbischof Kurt Koch ist keine Überraschung, wie Radio Vatikan am Mittwoch vermeldete. Der 60-Jährige ehemalige Bischof des Bistums Basels wird neuer Ökumeneminister im Vatikan.

Der in Emmenbrücke geborene Kurt Koch war von 1995 bis 2010 Bischof von Basel, 2007 bis 2009 war er Präsident der Bischofskonferenz des Landes. Am 1. Juli dieses Jahres machte Benedikt XVI. ihn als Nachfolger von Kardinal Walter Kasper zum Leiter des Päpstlichen Einheitsrates.

Neu gibt es 203 Kardinäle
Mit dem Konsistorium vom November erhöht sich die Zahl der «Purpurträger» auf insgesamt 203. Die Gruppe jener Kardinäle, die den nächsten Papst wählen dürfen, ist enger, da nur jene zum Konklave zugelassen sind, die das 80. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Der Kreis der zur Papstwahl berichtigten Kardinäle erreicht mit den Neuernannten 121. Die fürs Konklave vorgegebene Höchstgrenze liegt bei 120.

pd/zim