VBL-AUTOMATEN: «Luxuslösung»: VBL-Chef kritisiert Automaten

Der VBL-Direktor Norbert Schmassmann ist unzufrieden: Die neuen VBL-Automaten seien eine «Luxuslösung». Nun fordert er Massnahmen.

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Norbert Schmassmann, VBL-Direktor. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Norbert Schmassmann, VBL-Direktor. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Die Kritik an den neuen Billetautomaten der Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) reisst nicht ab. Nun meldet sich Norbert Schmassmann, Direktor der VBL, zu Wort. «Es ist quasi eine Luxuslösung für 28 Millionen Franken, die nur eine Minderheit nutzt», sagt er. Laut dem Direktor hätte die VBL auch mit einem einfacheren Modell leben können. Letztlich hätten sich aber die Besteller – der ÖVL und die Kantone Luzern, Ob- und Nidwalden – anders entschieden.

Nun will Schmassmann handeln. «Wir schlagen vor, weitere Automaten zum Abstempeln der Mehrfahrtenkarten an den meistbenutzten Bushaltestelle anzubringen.» Weiter soll es in Zukunft eine aufladbare Kundenkarte geben. Diese Änderung sei aber nicht gratis zu haben. «Es wird ein Betrag sein, der die Millionengrenze übersteigt und zu den 28 bereits investierten Millionen Franken hinzukäme», sagt Schmassmann.

Simone Hinnen

Das ausführliche Interview lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.