VBL: Neue Billettautomaten mit Tücken

Die VBL ersetzen ihre Billettautomaten. Mit den neuen Geräten wird vieles einfacher - wenn man sich daran gewöhnt hat.

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Norbert Schmassmann, Direktor der VBL AG, stellt den neuen Billet- Automaten vor. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Norbert Schmassmann, Direktor der VBL AG, stellt den neuen Billet- Automaten vor. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Seit knapp drei Monaten sind die neuen, berührungsempfindlichen Billettautomaten der Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) in Betrieb. Bis Ende Juli wurde mit ihnen an neun Standorten ein Pilotversuch durchgeführt (siehe Kasten). Ein Augenschein an verschiedenen Standorten zeigt: Die meisten Fahrgäste kommen mit den neuen Geräten gut zurecht. So wie Verena Burri, die soeben vom Bahnhof Richtung Kriens fahren will: «Das geht ja ganz einfach mit diesen neuen Automaten», findet sie und steigt in den nächsten Bus.

Kriens ist nicht gleich Kriens
Etwas mehr Mühe hat eine Touristenfamilie aus Korea. Ihr Reiseziel ist der Pilatus, vorerst möchten sie nach Kriens zur Talstation der Seilbahn. Schnell ist das Menü auf Englisch umgestellt, doch die elektronische Haltestellensuche sorgt für Verwirrung: «Kriens, Linde-Pilatus» oder «Kriens, Pilatus-Bahnen»? Einheimische erklären den Unterschied die Familie entscheidet sich schliesslich für die Variante mit dem Fussmarsch vom Dorfplatz zu den Pilatus-Bahnen. Preis: 6.80 Franken. Die Zehnernote wird vom Automaten aber nicht geschluckt. Dieser akzeptiert nur Münzen und Kreditkarten.

Emanuel Thaler