Veloweg: Verzögerung sorgt für rote Köpfe

In Kriens soll die Velo-Initiative der Jungen Grünen später behandelt werden als normal. Die Gemeinde befürchtet einen Kollaps.

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Die geforderte Veloweg der Jungen Grünen. (Bild: Neue LZ)

Die geforderte Veloweg der Jungen Grünen. (Bild: Neue LZ)

Die geforderte Veloweg der Jungen Grünen. (Bild: Neue LZ)

Die geforderte Veloweg der Jungen Grünen. (Bild: Neue LZ)

Die Jungen Grünen setzen sich für einen sicheren Veloweg zwischen Kriens und Luzern ein. Deshalb fordern sie einen sicheren Veloweg über die vom Durchgangsverkehr befreite Schachen-/ Amlehnstrasse in die Stadt Luzern. Für dieses Anliegen haben sie Mitte Dezember 600 Unterschriften eingereicht.

Der Krienser Gemeinderat beantragt nun dem Einwohnerrat, die Behandlung der Initiative bis Ende 2014 zu verschieben. Das löst bei den Jungen Grünen Kopfschütteln aus: «Wir fühlen uns nicht ernst genommen», lässt Karin Amrhein, Präsidentin der Jungen Grünen Kriens in einem Communiqué verlauten. «Der Gemeinderat hätte wenigstens den Anschein erwecken können, dass er sich für die Sicherheit der Velofahrer interessieren würde.»

Noch mehr Kopfschütteln löst das Verhalten der Gemeinde bei Co-Präsident Fabian Takacs aus: «Eine Volksinitiative mehr als zweieinhalb Jahre liegen zu lassen, zeugt von einer beispiellosen Geringschätzung der direkten Demokratie». Eine Frist dürfe nur «angemessen» verlängert werden. Ob dies hier der Fall sei, «dürfe bezweifelt werden».

Die Gemeinde argumentiert mit Planungsgrundlagen, welche erarbeitet werden müssen. Sie will das Gesamtverkehrskonzept abwarten. Denn da werde analysiert, wie sich eine verkehrsberuhigte Schachen-/ Amlehnstrasse (wie von den Initianten gefordert) auf den Verkehr und die parallel geführte Luzernerstrasse auswirken könnte.

pd/rem