VENITE: Kapellplatz wird zum multikulturellen Zentrum

Mehr über das Weihnachts­brauchtum eines Landes erfahren und entdecken, wie unterschiedlich weltweit Weihnachten gefeiert wird: Dies ist möglich am Internationalen Weihnachtsforum Luzern.

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Lichter für die Hoffnung: Impression vom Stand der Kirchen vor der Peterskapelle. (Bild pd)

Lichter für die Hoffnung: Impression vom Stand der Kirchen vor der Peterskapelle. (Bild pd)

Ziel von «Venite» ist ein «kulinarischer, kultureller und besinnlicher sowie bereichernder Austausch» der Besucher und Standbetreuer, wie es auf der Website des Forums heisst. Mit dem Anlass der mit einer interkulturellen Eröffnungsveranstaltung am (heutigen) Mittwochabend begonnen hat und noch bis Sonntag dauert, soll das Verständnis zwischen den verschiedenen Kulturen gefördert werden.

19 Länder machen mit
Bei den Marktständen aus 19 Ländern auf dem Kapellplatz werden typische Weihnachtsprodukte aus den jeweiligen Regionen präsentiert und verkauft. Auf der Bühne treten Sänger und Musikgruppen mit Weihnachtsdarbietungen aus vielen Ländern auf. In der St. Peterskapelle, die sich auf dem Kapellplatz befindet, entsteht ein Ort der Ruhe. An ihrem gemeinsamen Stand vor der Peterskapelle laden die katholische, die reformierte und die christkatholische Kirche alle Besucher ein, eine Kerze anzuzünden. Wer will, kann seine Gedanken dazu auf eine Papierkerze schreiben und diese an die Wand des Kirchenstandes heften.

Emmen vertritt die Schweiz
«Venite» hat einen regionalen Bezug: In diesem Jahr betreibt Emmen den Schweizer Stand. Dies biete sich an, weil Emmen einen starken Bezug zu verschiedenartigen Kulturen aufweist, wie es im Programm heisst. Über 80 Nationen leben in dieser Gemeinde, jeder dritte Einwohner ist ausländischer Herkunft. Als «Zeichen friedlichen Zusammenlebens» steht auf dem Kapellplatz ein Weihnachtsbaum, geschmückt von Emmer Schülern. Ausserdem bieten zwei Emmer Bauernfamilien Kulinarisches und (Weihnachts-) Handwerkliches an.

scd