VERBRECHEN: Für die Polizei gibt es noch viel aufzuklären

Wieder hat ein neues Jahr begonnen. Trotzdem gibt es noch zahlreiche «Altlasten» für die Luzerner Polizeikorps: Fahndungen, Vermisste und nicht aufgetauchtes Diebesgut aus den Vorjahren.

Drucken
Teilen
Bleibt verschwunden: Im März 2001 aus einer Bijouterie in Luzern gestohlene Patek-Uhr im Wert von 217'000 Franken. (Bild Kapo Luzern)

Bleibt verschwunden: Im März 2001 aus einer Bijouterie in Luzern gestohlene Patek-Uhr im Wert von 217'000 Franken. (Bild Kapo Luzern)

Nach wie vor ungeklärt ist etwa der Überfall auf ein Goldschmiede-Atelier in der Stadt Luzern im September 2007, der von zwei unbekannten Männern mit Waffengewalt begangen worden ist. Dabei haben sie unter anderem einen markanten Fingerring aus 18-karätigem Roségold auf Weissgold mitgehen lassen, der mit einem Chamäleon mit 114 Tsavoliten und rosa Saphiren bestückt ist.

Von Kamera aufgenommen
Ebenfalls ungeklärt sind unter anderem ein bewaffneter Raubüberfall in einer Luzerner Bijouterie vom Juni 2005 sowie ein Trickdiebstahl in einerm Juweliergeschäft im selben Jahr. In beiden Fällen wurden wertvolle Uhren entwendet. Von einem Teil der Tätern fehlt bislang – trotz Aufnahme durch Überwachungskameras – jede Spur.

Nach wie vor im Dunkeln liegen ausserdem die Umstände des Tötungsdelikts im September 2005 an der Weystrasse in Luzern, bei dem eine 81-jährige Frau mit einem Teppichmesser umgebracht wurde. Für Hinweise, welche zur Ermittlung der Täterschaft führen, ist eine Belohnung von 10'000 Franken ausgesetzt.

Mutter mit Kindern verschwunden
Seit März 2006 vermisst wird eine Frau mit ihren drei Kindern, die in die USA ausgereist aus. Die Mutter wird mit internationalem Haftbefehl wegen Verdacht der Entziehung von Unmündigen sowie wegen Freiheitsberaubung und Entführung gesucht.

Im letzten Jahr national für Schlagzeilen gesorgt hat zudem ein Einbruch beim Künstler Rolf Brem in Meggen, wo 50 Bronzeplastiken gestohlen wurden.

scd