Verdacht auf Übergriff ist teilweise erhärtet

Im Missbrauchsfall von Reiden geht es offenbar auch um Mobbing. Dabei könnte ein Video eine Rolle spielen.

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In Reiden sollen Jugendliche an einem Mädchen mehrere sexuelle Übergriffe verübt haben. Dies berichtete unsere Zeitung gestern. Zurzeit sitzen fünf junge Männer im Alter zwischen 15 und 16 Jahren in Untersuchungshaft. Drei von ihnen seit Anfang Woche, zwei weitere seit Freitag. Wie Simon Kopp, Sprecher der Luzerner

Staatsanwaltschaft, mitteilt, hätten sich die Anschuldigungen des Mädchens bis heute teilweise erhärtet. Weitere Auskünfte kann er aus ermittlungstaktischen Gründen und zum Schutz der Klägerin nicht geben.

Sicher ist, dass das mutmassliche Opfer eine Klasse in der zweiten Oberstufe des Schulhauses Pestalozzi-Johanniter besucht. Jugendliche, die dort den Unterricht besuchen, beschreiben sie als Aussenseiterin. Sie wäre, so heisst es weiter, zeitweise von Klassenkameraden gemobbt worden. Die Jungen berichten auch davon, dass die Polizei bei den mutmasslichen Tätern Handys und Computer beschlagnahmt hätte.

Thomas Heer / kst

<em>Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.</em>