VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN: Botox-Gegner kündigen neue Demo an

Am Samstag wurde friedlich gegen die geplante Botox-Praxis im Bahnhof Luzern demonstriert. Dafür gabs Telefonterror.

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Reto Richner verteilt Flyer an der Demonstration gegen Botox und Tierversuche.(Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Reto Richner verteilt Flyer an der Demonstration gegen Botox und Tierversuche.(Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Klein und ruhig verlief die Demonstration gegen die geplante Botox-Walk-in-Praxis im Luzerner Bahnhof. Doch Erwin Kessler, Präsident des Vereins gegen Tierfabriken (VgT), warnt: «Sobald die Praxis durch die SBB bewilligt ist, werden wir im Bahnhofsgebäude demonstrieren. Mit oder ohne Erlaubnis.» Für Samstag war nur eine Demonstration auf dem Bahnhofsplatz bewilligt worden.

Die zwölf Aktivisten hielten sich an die Vorgaben. «Es ist uns egal, ob jemand seine Falten wegspritzt. Wir protestieren gegen die damit verbundene Tierquälerei», sagt Kessler. Unbestritten ist: Für die Herstellung von Botox sterben jährlich Hundertausende Mäuse in Versuchen.

Eine weitere Protestaktion startete die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner. Rund hundert Personen bestürmten am Samstag telefonisch die Permanence im Bahnhof, in deren Räumen sich der Botox-Arzt einmieten will.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag».