VERGLEICH: Root erhöht Gebühren für Einbürgerungen massiv

2000 statt 1300 Franken: Um die Bearbeitungskosten zu decken, verlangt Root künftig höhere Einbürgerungsgebühren.

Sandro Portmann
Drucken
Teilen
Der Schweizer Pass: Wer ihn haben will, muss in Root künftig mehr bezahlen. (Symbolbild) (Bild: Neue LZ / Archiv)

Der Schweizer Pass: Wer ihn haben will, muss in Root künftig mehr bezahlen. (Symbolbild) (Bild: Neue LZ / Archiv)

Die Gemeinde Root macht die Rechnung neu. Eine volljährige Person, die sich in der Gemeinde einbürgern will, zahlt seit diesem Jahr 2000 Franken an Gebühren. Das sind 700 Franken mehr als vorher. Damit liegt Root jetzt in der Region weit vorne, wie eine Umfrage unserer Zeitung zeigt.. «Wir haben die Pauschale angepasst, da wir unsere Kosten gedeckt haben wollen», erklärt der Rooter Gemeindepräsident Heinz Schumacher auf Anfrage.

Grosse Unterschiede

Die Gemeinde Root verlangt wie etwa Kriens und Ebikon eine pauschale Gebühr für die Behandlung von Einbürgerungsgesuchen. In den meisten anderen Gemeinden unserer Region hingegen haben Einbürgerungswillige einen Kostenvorschuss zu leisten. Dieser wird nach der Behandlung des Gesuches mit den effektiv verursachten Kosten verrechnet. Das bedeutet: Die Gesuchsteller erhalten entweder Geld zurück oder müssen mehr zahlen. Interessant ist, dass die Gebühr etwa in Ebikon nur 1200 Franken beträgt – 800 Franken weniger als in Root. In der Stadt Luzern hingegen kann die Einbürgerung noch teurer werden als in Root. 1800 bis 3000 Franken kostet dort das Verfahren.