Verkaufsgerüchte ums «Palace»

Luxuswohnungen statt Hotelzimmer - ein Trend in Luzern. Die FDP ist besorgt und fordert Massnahmen.

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FDP-Grossstadträtin Sonja Döbeli. (Bild: Remo Naegeli/Neue LZ)

FDP-Grossstadträtin Sonja Döbeli. (Bild: Remo Naegeli/Neue LZ)

Das Hotel Palace soll zum Verkauf angeboten werden. Wie konkret die Verkaufsabsichten sind und was dies für die Zukunft des 5-Sterne-Hotels bedeutet, will niemand sagen. Das Ganze sorgt nun aber auch auf dem politischen Parkett für Furore. Die städtische FDP reichte nämlich beim Stadtrat ein Postulat ein mit dem Titel: «Die Zukunft des Tourismus in der Stadt Luzern sichern.»

FDP-Grossstadträtin Sonja Döbeli. (Bild: Remo Naegeli/Neue LZ)

FDP-Grossstadträtin Sonja Döbeli. (Bild: Remo Naegeli/Neue LZ)

Postulantin Sonja Döbeli bestätigt: «Die Gerüchte um den Palace-Verkauf haben uns in unserem Vorstoss bekräftigt.» Die FDP-Grossstadträtin betont: «Leider stehen die Zeichen schlecht für die Luzerner 4- und 5-Sterne-Hotellerie.» Einen der Gründe dafür sieht sie im «kurzfristigen Gewinnstreben der Investoren». Das habe in Luzern in den letzten Jahren dazu geführt, dass Hotels «in Luxuswohnungen an schönster Lage verwandelt wurden». Bekanntestes Beispiel ist das einstige Luxushotel Tivoli unweit des «Palace». Döbeli fürchtet um den Tourismusstandort Luzern: «Um unsere Stadt auch in Zukunft als eine Destination mit einer hohen Wertschöpfung zu positionieren, ist ein ausreichendes und ausgewogenes Hotelangebot unabdingbar.»

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.