VERKEHR: Bussen gab es im Minutentakt

Die Polizei kontrollierte erstmals Autofahrer, die von der Pilatusstrasse zum Bahnhof abgebogen sind. Diese wurden reihenweise gebüsst.

Raphael Gutzwiller
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Beamte der Luzerner Polizei kontrollieren die Busspur von der Pilatusstrasse zum Bahnhof, die nicht von Autos befahren werden darf. (Bild: Philipp Schmidli  / Neue LZ)

Beamte der Luzerner Polizei kontrollieren die Busspur von der Pilatusstrasse zum Bahnhof, die nicht von Autos befahren werden darf. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

«Ich fahre schon immer so», nervt sich ein Autofahrer gestern Vormittag beim Bahnhof Luzern. Er ist soeben von der Pilatusstrasse in den Bahnhofplatz abgebogen. Dabei hatte er übersehen, dass er eine Sicherheitslinie überquert hat. Die Polizei winkt den Autolenker auf die Kurzparker-Parkplätze neben dem Haupteingang. 100 Franken Busse werden dem Autolenker für das Überfahren der Sicherheitslinie aufgebrummt.

Am Montag von 10.45 Uhr bis 12.30 Uhr kontrollierte die Polizei bei der Pilatusstrasse erstmals, ob sich die Verkehrsteilnehmer an die neue Linienführung halten. Ein Augenschein vor Ort zeigte: Die Polizei hatte dabei alle Hände voll zu tun. Bei der Ecke bei der Zentralstrasse kontrolliert ein Polizist, welche Fahrzeuge falsch abbiegen und gibt diese per Funk weiter. Bei den Taxiständen werden die Fahrzeuge dann herausgewunken. Acht Polizisten und Verkehrsassistenten kontrollieren die falsch fahrenden Verkehrsteilnehmer.