VERKEHR: Krienser Gondelbahn-Idee wird neu lanciert

Mit einer Seilbahn den Stau umgehen: Diese Idee dümpelt in Kriens schon seit Jahren dahin. Jetzt sorgt eine Petition für frischen Wind.

Stefan Roschi
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Modell für die einheimischen Pläne: Die von der Goldauer Firma Garaventa realisierte Seilbahn in der algerischen Hauptstadt Algier. (Bild: PD)

Modell für die einheimischen Pläne: Die von der Goldauer Firma Garaventa realisierte Seilbahn in der algerischen Hauptstadt Algier. (Bild: PD)

Alexander Wili gibt nicht auf. Der frühere Krienser Einwohnerrat kämpft weiter für seine Idee, auch wenn er damit fast überall auf taube Ohren stösst. Wili träumt von einer Seilbahn zwischen Kriens Obernau und der Stadt Luzern. Diese soll die heutigen Verkehrsprobleme der Gemeinde lösen, vor allem auf der Hauptachse, wo heute die Busse zwischen den stehenden Autos stecken bleiben. Die Idee einer solchen Seilbahn hat 2010 für Furore gesorgt, nachdem zuvor schon eine Hochbahn auf Schienen diskutiert worden ist.

Um das Projekt Hochbahn weiterzubringen, verlangt das Komitee um Wili jetzt vom Krienser Gemeinderat einen Planungskredit von 250 000 Franken. Eine entsprechende Petition ist diese Woche eingereicht worden. Den Initianten kann es nicht schnell genug gehen, fürchten sie doch, dass bald keine Grundstücke mehr freistehen, um Masten für eine Bahn zu platzieren. Vorsorglich haben sie deshalb auch Einsprache gegen den geplanten Velo- und Fussweg auf dem alten Zentralbahntrassee eingereicht. Dort können sie sich eine Linienführung vorstellen. Die Einspracheverhandlung mit der Stadt soll Anfang Juli stattfinden. «Es muss jetzt endlich vorwärtsgehen», sagt Alexander Willi. Er ist guten Mutes, dass der gewünschte Kredit für die Planung im Parlament eine Mehrheit finden wird, sind doch alle Fraktionen im Komitee vertreten.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen LZ und im E-Paper.