VERKEHR: Luzern ist bei den Autos im Rückstand

Rund um die Stadt sind die Strassen oft verstopft. Dabei haben die Luzerner noch nicht mal so viele Autos wie die Restschweizer. Was, wenn sie aufholen?

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Gestauter Verkehr auf der Seebrücke in Luzern im Mai vergangenen Jahres. (Bild Adrian Baer/Neue LZ)

Gestauter Verkehr auf der Seebrücke in Luzern im Mai vergangenen Jahres. (Bild Adrian Baer/Neue LZ)

2006 stieg die Zahl der Motorfahrzeuge im Kanton Luzern weiter an, auf fast 234'000. Davon waren gut 171'000 Autos – bald jede zweite Person besitzt somit einen Personenwagen. Ein hoher Motorisierungsgrad, sollte man meinen, aber das täuscht. Ein Auto auf zwei Personen – diese Marke wurde im schweizerischen Schnitt schon 2002 überschritten. Luzern hinkt also hinterher.

Lokale Verbesserungen möglich
Das wissen auch die Verkehrsplaner. «Es könnte sein, dass die Wachstumskurve beim Motorfahrzeugbestand bei uns noch länger nach oben zeigt als in anderen Regionen», sagt Ernst Schmid, Gesamtverkehrskoordinator des Kantons Luzern. Er sagt auch: «Wir können mit baulichen und betrieblichen Massnahmen auf den kritischen Strassenabschnitten lokal noch etwas zusätzliche Kapazität herausholen. Aber das Grundnetz ist vorhanden und nicht beliebig ausbaubar.» Will heissen: Wenn die Fahrzeugkolonnen am Verkehrshaus, am Schlossberg, im Eichhof heute schon stecken bleiben, dann werden sie das in einigen Jahren erst recht tun.

Andreas Töns

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.