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VERKEHR: Meggen erhält durchgehenden Radweg

Zwischen Luzern und Meggen soll die Kantonsstrasse für Velofahrer erweitert werden. Der Regierungsrat beantragt dafür 4,3 Millionen Franken. Beteiligen dürfte sich auch der Bund.
Auf dem Strassenabschnitt Rebstock–Lerchenbühl zwischen Luzern und Meggen gibt es derzeit weder ­Veloweg noch Velostreifen. (Bild: Dominik Wunderli (11. Juli 2017))

Auf dem Strassenabschnitt Rebstock–Lerchenbühl zwischen Luzern und Meggen gibt es derzeit weder ­Veloweg noch Velostreifen. (Bild: Dominik Wunderli (11. Juli 2017))

Rund um Meggen dürfte das Velofahren bald noch attraktiver werden. So beginnen bereits im Herbst die Bauarbeiten für die Meggerstrasse, die Adligenswil mit Meggen verbindet. Der 600 Meter lange Abschnitt wird für 2,4 Millionen Franken saniert und bergwärts mit einem Velo- und Fussweg ergänzt. Ein weiterer Veloweg könnte demnächst zudem in Meggen selbst entstehen: Um die Verkehrssicherheit auf der Kantonsstrasse (K2) zwischen Luzern und Meggen zu erhöhen, soll im Abschnitt Rebstock–Lerchenbühl ein separater Rad- und Gehweg geschaffen werden. Für das Projekt hat der Luzerner Regierungsrat dem Kantonsrat einen Sonderkredit von 4,3 Millionen Franken beantragt. Da es sich um eine Kantonsstrasse handelt, liegt die Zuständigkeit dafür beim Kanton.

Zeitgleich mit dem Ausbau soll die Kantonsstrasse wieder in Schuss gebracht werden. Diese ist im besagten Abschnitt gemäss Botschaft des Regierungsrates in einem schlechten Zustand und weist Belagsschäden sowie eine mangelhafte Strassenentwässerung auf. Finanziert wird die 2,93 Millionen Franken teure Sanierung über das Unterhaltsbudget. Der Sonderkredit über 4,3 Millionen umfasst einen 3 Meter breiten Rad- und Gehweg bergwärts, einen 1,5 Meter breiten Radstreifen talwärts und einen Neubau der Stützmauer Rebstock.

Letztes Puzzlestück für kompletten Radweg

Sowohl der Luzerner Stadtrat als auch der Megger Gemeinderat haben dem Projekt zugestimmt. In Meggen zeigt man sich darüber besonders erfreut. Gemeindeammann und Bauvorsteher HansPeter Hürlimann (FDP) sagt auf Anfrage: «Es ist der letzte Abschnitt in Meggen, der noch ohne kombinierten Rad- und Gehweg oder Radstreifen ist. Mit diesem letzten Puzzleteil wird der Weg nun durchgehend durch die ganze Gemeinde führen. Wir sind deshalb froh, dass das Projekt eine weitere Hürde genommen hat.»

Problematisch ist an der jetzigen Situation laut Hürlimann, der selber häufig Velo fährt, vor allem der Tempounterschied zwischen den Velos und Autos. Dies könne zu gefährlichen Überholmanövern verleiten. Zwar werde das Velofahren bergaufwärts mittlerweile auf dem Trottoir geduldet, eine ideale Lösung sei «der desolate und enge Rad- und Gehweg» allerdings nicht. Hinzu kommt, dass auf einem Teilstück kurz vor der Gemeindegrenze Tempo 80 gilt. «Unfälle in diesem Abschnitt sind mir zwar keine bekannt – angenehm ist die Fahrt auf der engen Strassen aber sicher nicht.» Das Projekt soll daher für Velofahrer wie auch für Autofahrer zu einer besseren Situation führen.

Täglich 8800 Fahrzeuge

Der Kanton geht davon aus, dass sich der Bund mit rund 1,28 Millionen Franken am Projekt beteiligt. Die Bauarbeiten sind für die Jahre 2018 bis 2020 geplant. Bis 2014 wurde in einem Vorprojekt die optimale Linienführung erarbeitet. Zurzeit weist die Strasse einen durchschnittlichen Verkehr von rund 8800 Fahrzeugen pro Tag bei einem Schwerverkehrsanteil von rund 4,5 Prozent auf.

Gabriela Jordan

gabriela.jordan@luzernerzeitung.ch

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