VERKEHR: Metro: Es drohen Verzögerungen

Ab 2018 soll die neue Metro in Betrieb sein, hoffen die Initianten. Doch es gibt eine Hürde, die das verhindern könnte.

Luca Wolf
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Der Metro stehen einige Hürden im Weg. (Bild: Grafik Neue LZ)

Der Metro stehen einige Hürden im Weg. (Bild: Grafik Neue LZ)

Auch wenn die Initianten des Luzerner Metro-Projekts von den Behörden grünes Licht bekommen und Investoren finden, die das 400-Millionen-Franken-Projekt finanzieren, könnte sich die Realisierung erheblich verzögern. Grund ist das neue Raumplanungsgesetz (RPG). Dieses tritt im Frühjahr 2014 in Kraft und verlangt einen Stopp der Zersiedelung. Einzonungen sind ab dann nur noch möglich, wenn sie in den kantonalen Richtplänen vorgesehen sind. Aus diesem Grund will der Kanton Luzern ab nächstem Frühling ein Einzonungsmoratorium verhängen.

Parkhaus-Areal als Knacknuss

Das bedeutet, dass keine Einzonungen vorgenommen werden, bis die Regierung den Richtplan angepasst hat. Vor 2015/16 wird das nicht der Fall sein. Vom Moratorium betroffen ist wohl auch das Metro-Projekt. Denn um die geplante Park-and-ride-Anlage zu bauen, müsste Land der Stiftung Burri Greterhof neu eingezont werden – dieses ist bislang nicht als Bauland deklariert.

So stellen sich die Initianten die U-Ban vor. (Bild: Visualisierung PD)
12 Bilder
Die Parkhäuser und die U-Bahn-Station neben der KVA im Gebiet Ibach (Bild: Visualisierung PD)
Die Haltestelle von Metro Luzern beim Schwanenplatz. (Bild: PD)
Die Parkhäuser und die U-Bahn-Station neben der KVA im Gebiet Ibach (Bild: PD)
Sie stellten am Donnerstag das Projekt vor: Initiant Franz Zihlmann (Zihlmann Immobilien AG, Ruswil) und Mitinitiant Marcel Siegrist (Büro für Bauplanung, Luzern). (Bild: Keystone)
Die Haltestelle von Metro Luzern beim Schwanenplatz. (Bild: Visualisierung PD)
Luftbild der Station Schwanenplatz. (Bild: Visualisierung PD)
Cars beim Schwanenplatz. Dieses Bild soll schon bald der Vergangenheit angehören. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Streckenführung der geplanten Metro Luzern. (Bild: PD)
Längenprofil der U-Bahn. (Bild: PD)
Situation bei der Reussegg. (Bild: PD)
Der geplante Bus-Parkplatz (links) und das Parkhaus für die Autos. (Bild: PD)

So stellen sich die Initianten die U-Ban vor. (Bild: Visualisierung PD)

Umgehen Initianten Moratorium?

Metro-Initiant Marcel Sigrist lässt sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen. Er glaubt nicht an eine Verzögerung. «Wir werden auch das entschärfen», sagt er. Wie genau er das Moratorium umgehen will, lässt er noch offen. Laut ihm ist die Einzonungs-Zwangspause jedoch noch nicht beschlossene Sache.

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