VERKEHR: Neue Busspur zum Bahnhof

In der Stadt Luzern wird die Busspur in der Pilatusstrasse ab Montag bis zum Bahnhof verlängert. Dadurch sollen Busse vor allem zur Stosszeit rascher zum Bahnhof gelangen. Autos müssen dann über den Bundesplatz fahren.

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Ab Montag ist die rechte Fahrbahn der Pilatusstrasse Richtung Bahnhof eine reine Busspur,. (Bild Nadia Schärli)

Ab Montag ist die rechte Fahrbahn der Pilatusstrasse Richtung Bahnhof eine reine Busspur,. (Bild Nadia Schärli)

So sieht das neue Verkehrsregime zwischen Pilatusstrasse und Bundesplatz aus. (Bild: Grafik Neue LZ)

So sieht das neue Verkehrsregime zwischen Pilatusstrasse und Bundesplatz aus. (Bild: Grafik Neue LZ)

Mit der Verlängerung der Busspur seien die Busse künftig in den Hauptverkehrszeiten bis zu zwei Minuten schneller am Bahnhof, teilte die Stadt Luzern am Dienstag mit.

Heute wird die Pilatusstrasse zwischen Pilatusplatz und Bahnhof täglich von mehr als hundert Bussen pro Richtung befahren. Auf dem Weg zum Bahnhof stehen sie in den Stosszeiten oft im Stau.

Auf dem letzten Teilstück der Bahnhofzufahrt ab der Morgartenstrasse existiert keine Busspur. Vor dem Bahnhofplatz kommen sich darum Busse und zum Bahnhof abbiegende Fahrzeuge beim Spurwechsel oft in die Quere.

Von der verlängerten Busspur sollen aber nicht nur die Busse profitieren, wie die Stadt mitteilt. Autofahrer, die über die Pilatusstrasse und die Seebrücke fahren, würden flüssiger vorankommen, weil sie nicht mehr von zum Bahnhof abbiegenden Bussen oder Autos behindert würden.

Weil mit der verlängerten Busspur Autos von der Pilatusstrasse beim Bahnhof nicht mehr auf den Bahnhofplatz oder zum KKL abbiegen können, müssen sie künftig über die Moosstrasse und den Bundesplatz fahren. Die Stadt hatte dafür im Sommer 2014 die beiden Strassen für mehr Sicherheit umgestaltet. Auf der Moosstrasse wurde zudem Tempo 30 eingeführt.

Die Verlängerung der Busspur ist ein Projekt von Stadt und Kanton Luzern, des Verkehrsverbunds und des Gemeindeverbands LuzernPlus. Deren Ziel ist es, den öffentlichen Verkehr in der Agglomeration zu stärken und die Verlustzeiten in der Innenstadt zu reduzieren. (sda)