VERKEHR: öV-Bericht geht in die Vernehmlassung

Der öV-Bericht 2014 bis 2017 geht bis Ende Mai in die Vernehmlassung. Teil des Berichts ist auch die Verlängerung der Linie 1 bis nach Ebikon.

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Auf der Linie 1 (hier beim Schweizerhofquai) sollen künftig mehr Doppelgelenkbusse fahren. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Auf der Linie 1 (hier beim Schweizerhofquai) sollen künftig mehr Doppelgelenkbusse fahren. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Im öV-Bericht soll laut Mitteilung des Verkehrsverbunds Luzern (VVL) der aktuelle Stand des öV im Kanton Luzern dargestellt, das Umfeld analysiert und die Entwicklungen im Verkehrsmarkt beleuchtet werden. Weiter werde die Strategie für die Entwicklung des öV in den kommenden Jahren aufgezeigt.

In das neue Konzept soll neu auch das Thema «Vernetzung» integriert werden. Die öV-Vision orientiere sich geografisch an den Zentren Luzern und Sursee sowie den drei neuen Subzentren Luzern Nord (Seetalplatz), Luzern Ost (Ebikon) und Luzern Süd (Horw). Die Umsetzung des öV-Konzepts AggloMobil due mit Projekten wie Trolleybusverlängerung Büttenen und Anpassung Busnetz Luzern Süd ist ein Beispiel für eine kurzfristige Massnahme.

Korridor Kriens-Luzern-Ebikon

Der vorliegende öV-Bericht lanciert unter dem Arbeitstitel «RBus» eine neue Idee für die frequenzstärkste Linie im Kanton Luzern, der Trolleybuslinie 1. Der Korridor Kriens - Luzern - Ebikon soll schrittweise zu einem hochwertigen Bussystem umgebaut werden. Mit der Neubeschaffung von Doppelgelenktrolleybussen auf der Linie 1, den geplanten Infrastrukturmassnahmen auf der Strasse und der Verlängerung des Trolleybusses bis Ebikon bestehen bereits konkrete Projekte. Es wird angeregt, dass alle Massnahmen des Strassenbauprogramms im Korridor Kriens-Luzern-Ebikon priorisiert umgesetzt werden. So plant beispielsweise die Stadt Luzern zusammen mit dem Kanton Luzern eine durchgehende Busspur auf der Pilatusstrasse.

Vernehmlassung bis Ende Mai

Bis am 31. Mai 2013 können Kantone, Gemeinden, Parteien, Interessenverbände, Transportunternehmen und die regionalen Entwicklungsträger ihre Stellungnahme zum öV-Bericht 2014 bis 2017 abgeben.

pd/bep

Hinweis: Die Stellungnahme samt den notwendigen Unterlagen erfolgt elektronisch