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VERKEHR: Stadt Luzern will Posttunnel im Bahnhof als Veloparking nutzen

Im Bahnhof Luzern soll der von der Post nicht mehr benutzte Tunnel von den Velofahrern zum Parkieren und als Durchgang genutzt werden können. Würde dereinst ein Tiefbahnhof gebaut, müsste die Anlage wieder geschlossen werden.
Ehemaliger Posttunnel unter dem Bahnhof Luzern soll als Veloparkplatz genutzt werden. (Symbolbild LZ)

Ehemaliger Posttunnel unter dem Bahnhof Luzern soll als Veloparkplatz genutzt werden. (Symbolbild LZ)

Der Stadtrat hat am Donnerstag dem Grossen Stadtrat einen Projektierungskredit von 410'000 Franken beantragt. Der Kredit für die Bauarbeiten, deren Kosten heute auf 2,2 Millionen Franken geschätzt werden, dürfte in drei Jahren vorliegen.

Der sechs Meter breite Posttunnel verläuft auf einer Länge von 160 Metern parallel zur Personenunterführung, die von der Zentralstrasse und der Universität her die Perrons erschliesst. Seit 2007 wird er von der Post nicht mehr benutzt. Rund 60 Meter werden seit 2013 als Zugang zur Velostation bei der Universität benutzt.

Die Stadt sah den Posttunnel als Möglichkeit, für die Velofahrer eine sichere und direkte Verbindung von der Neustadt Richtung Inseli zu schaffen. Dank dem Tunnel könnte der Bahnhofplatz, der als gefährlichste Stelle des Luzerner Strassennetzes gilt, umfahren werden.

Allerdings kommen sich die Projekte Posttunnel und Tiefbahnhof in die Quere. Falls mit den Arbeiten zum Bahnhofsausbau begonnen wird (frühestens ab 2035), müsste der Velotunnel wieder geschlossen werden. Wegen der kurzen Nutzungsdauer soll nur eine günstigere Variante des ursprünglichen Velotunnels realisiert werden.

Vorgesehen ist, im Posttunnel unter Umständen etappenweise ab 2018 bis zu tausend Veloparkplätze zu schaffen. Provisorisch soll der Zugang zum Tunnel über eine Veloschieberille beim Zugang zur Personenunterführung in der Zentralstrasse realisiert werden und der Tunnel mit provisorischen Massnahmen ausgebaut werden.

Mittelfristig soll der Zugang verbessert werden, auf eine fahrbare Rampe würde aber verzichtet. Im ersten Abschnitt, den die Velos gemeinsam mit den Fussgängern benutzen, müssen die Fahrräder geschoben werden. Inwieweit im Posttunnel überhaupt gefahren werden kann, soll das Detailprojekt zeigen. Zudem sollen die provisorischen Ausbauten im Tunnel durch definitive Einrichtungen ersetzt werden. (sda)

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