VERKEHR: Täglich flüchtet ein Autofahrer

Die schlechte Nachricht: Täglich flieht jemand im Kanton Luzern nach einem Verkehrsunfall. Die gute Nachricht: Tendenz abnehmend.

Drucken
Teilen
Der Parkschaden ist schnell passiert – und schnell ist der Verursacher aus dem Staub. (Symbolbild Fabian Fellmann/Neue NZ)

Der Parkschaden ist schnell passiert – und schnell ist der Verursacher aus dem Staub. (Symbolbild Fabian Fellmann/Neue NZ)

Jeden Tag flüchtet irgendwo im Kanton ein Unfallverursacher. 2007 flüchteten 467 Automobilisten im Kanton Luzern, davon 180 in der Stadt Luzern, von der Unfallstelle, ohne sich um die angerichteten Schäden oder um die verletzte Person zu kümmern.

Daniel Stricker vom Institut für Psychologie der Universität Bern erklärt: «Fahrerflucht ist eine instinktive Reaktion. Dabei steht selten die Vertuschungsabsicht im Vordergrund.» Im Strassenverkehr würden andere Verkehrsteilnehmer als Verkehrsobjekte wahrgenommen. Diese «soziale Distanz» unterstütze die Tendenz zur Fahrerflucht.

Es gibt weder im Kanton Luzern noch auf Bundesebene Studien, Präventionskampagnen oder Informationsprogramme zur Fahrerflucht. «Die Fälle sind in den letzten Jahren zurückgegangen», sagt Urs Wigger, Informationsbeauftragter der Kantonspolizei Luzern. Eine Präventionskampagne dränge sich deshalb nicht auf.

Harry Tresch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.