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VERKEHR: Zweifel an Metro-Finanzierung

Ein Experte hinterfragt, ob die geplante Metro Luzern bezahlbar ist. Die Initianten sind sich aber sicher.
Luca Wolf
Blick von oben auf den Schwanenplatz: Etwa in der Mitte, bei den grossen Reisebussen, soll der Ein- und Ausgang zur unterirdischen Metrostation realisiert werden. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Blick von oben auf den Schwanenplatz: Etwa in der Mitte, bei den grossen Reisebussen, soll der Ein- und Ausgang zur unterirdischen Metrostation realisiert werden. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Die Metro Luzern sieht beim Autobahnanschluss Emmen Süd ein Parkhaus für 3500 Autos und 80 Cars vor. Von dort sollen die Besucher ab 2018 in drei Minuten über einen Tunnel an den Schwanenplatz gelangen. Pendler und Touristen sollen das Angebot nutzen und dazu beitragen, dass der Schwanen- und Löwenplatz und somit die Innenstadt vom Verkehr befreit werden. Gemäss den Initianten Franz Zihlmann und Marcel Sigrist können die benötigten 400 Millionen Franken privat finanziert werden. «Diese Aussage würde ich sehr bezweifeln», sagt Widar von Arx, Leiter Mobilität an der Hochschule Luzern – Wirtschaft.

Ist die Nachfrage gross genug?

Von Arx hat die Mitte Juni veröffentlichte Machbarkeitsstudie zum «grundsätzlich sehr interessanten» Metro-Projekt unter die Lupe genommen. Sein Fazit bezüglich Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit: Es wird eng. Von Arx zweifelt etwa, ob sich für das Projekt auch wirklich genügend private Partner finden würden. Zumal es wohl sehr schwierig werde, die Baukosten und die Bauzeit einzuhalten und genügend Touristen und Pendler anlocken zu können.

Seitens der Metro-Initianten teilt man die Bedenken nicht. Bis im Herbst wollen sie einen möglichst breiten Schulterschluss aller Beteiligten erreichen. 2014 soll ein Vorprojekt folgen, 2015 der Bau beginnen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung oder im E-Paper.

So stellen sich die Initianten die U-Ban vor. (Bild: Visualisierung PD)So stellen sich die Initianten die U-Ban vor. (Bild: Visualisierung PD)
Die Parkhäuser und die U-Bahn-Station neben der KVA im Gebiet Ibach (Bild: Visualisierung PD)Die Parkhäuser und die U-Bahn-Station neben der KVA im Gebiet Ibach (Bild: Visualisierung PD)
Die Haltestelle von Metro Luzern beim Schwanenplatz. (Bild: PD)Die Haltestelle von Metro Luzern beim Schwanenplatz. (Bild: PD)
Die Parkhäuser und die U-Bahn-Station neben der KVA im Gebiet Ibach (Bild: PD)Die Parkhäuser und die U-Bahn-Station neben der KVA im Gebiet Ibach (Bild: PD)
Sie stellten am Donnerstag das Projekt vor: Initiant Franz Zihlmann (Zihlmann Immobilien AG, Ruswil) und Mitinitiant Marcel Siegrist (Büro für Bauplanung, Luzern). (Bild: Keystone)Sie stellten am Donnerstag das Projekt vor: Initiant Franz Zihlmann (Zihlmann Immobilien AG, Ruswil) und Mitinitiant Marcel Siegrist (Büro für Bauplanung, Luzern). (Bild: Keystone)
Die Haltestelle von Metro Luzern beim Schwanenplatz. (Bild: Visualisierung PD)Die Haltestelle von Metro Luzern beim Schwanenplatz. (Bild: Visualisierung PD)
Luftbild der Station Schwanenplatz. (Bild: Visualisierung PD)Luftbild der Station Schwanenplatz. (Bild: Visualisierung PD)
Cars beim Schwanenplatz. Dieses Bild soll schon bald der Vergangenheit angehören. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Cars beim Schwanenplatz. Dieses Bild soll schon bald der Vergangenheit angehören. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Streckenführung der geplanten Metro Luzern. (Bild: PD)Streckenführung der geplanten Metro Luzern. (Bild: PD)
Längenprofil der U-Bahn. (Bild: PD)Längenprofil der U-Bahn. (Bild: PD)
Situation bei der Reussegg. (Bild: PD)Situation bei der Reussegg. (Bild: PD)
Der geplante Bus-Parkplatz (links) und das Parkhaus für die Autos. (Bild: PD)Der geplante Bus-Parkplatz (links) und das Parkhaus für die Autos. (Bild: PD)
12 Bilder

Projektstudie für U-Bahn in Luzern

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