Verkehrs-Versuch im Schweizerhof-Parking

Die Stadt Luzern hat Tests zur Ausfahrt-Dosierung in Parkhäusern durchgeführt. Dafür wurde eine Ausfahrt im Parking Schweizerhof eine Woche lang gesperrt.

Robert Knobel
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Diese Parking-Ausfahrt zum Schweizerhofquai wurde versuchsweise gesperrt.Bild Dominik Wunderli

Diese Parking-Ausfahrt zum Schweizerhofquai wurde versuchsweise gesperrt.
Bild Dominik Wunderli

Das Gesamtverkehrskonzept für die Stadt Luzern sieht diverse Massnahmen vor, um den Verkehr zu verflüssigen. Zu den umstrittensten Massnahmen gehören die Dosierungsampeln: Ist die Kapazität auf den Hauptverkehrsachsen erschöpft, wird der Verkehr in den Quartieren zurückgehalten – solange, bis es auf der Hauptstrasse wieder genügend Platz gibt.

Angewendet werden soll diese Massnahme auch in den Parkhäusern in der Innenstadt. Wie das funktionieren kann, wurde vergangene Woche im Parkhaus Schweizerhof getestet. So wurde jeweils zu den Hauptverkehrszeiten am Abend die Ausfahrt zum Schweizerhofquai gesperrt. Die Autos konnten das Parkhaus nur noch über die Töpferstrasse/Alpenstrasse verlassen. Der Test wurde vom städtischen Tiefbauamt durchgeführt. Gemäss dem städtischen Mobilitätsexperten Roland Koch wurden parallel dazu Verkehrsbeobachtungen, Zählungen und Messungen durchgeführt. Die Ergebnisse werden nun in den kommenden Wochen analysiert.

Die Pläne der Stadt, den Verkehr mit Dosierungsampeln in den Quartieren und in Parkhäusern zurückzuhalten, sorgten für heftige Diskussionen. Die Stadt will damit aber dafür sorgen, dass wenigstens auf den Hauptachsen der Verkehr immer fliessen kann. Zudem will er so den Schleichverkehr durch die Quartiere unterbinden.

VERKEHR: «Wollen nicht Autos verbieten»

Mit der Initiative «für einen flüssigen Verkehr» kritisiert die SVP die Politik des grünen Verkehrsdirektors Adrian Borgula. Dieser findet: Es gibt keinen Anlass, etwas zu ändern.