Verkehrsbehinderungen auf A2 und A14

Am Montagmorgen führten drei Ereignisse auf den Luzerner Autobahnen zu Verkehrsbehinderungen: Ein Lastwagen verlor seine Ladung, ein anderer fing Feuer und ein Reh verirrte sich auf die Fahrbahn.

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Der brennende Anhänger in der Ausfahrt des Rastplatzes Knutwil. (Bild Kapo Luzern)

Der brennende Anhänger in der Ausfahrt des Rastplatzes Knutwil. (Bild Kapo Luzern)

Kurz nach 07.00 Uhr fuhr ein Anhängerzug auf der Autobahn A2 von Sursee Richtung Luzern. Nach dem Autobahnanschluss Sempach setzte sich beim Anhänger die Kippvorrichtung in Betrieb. In der Folge kippte das geladene Schotter über die linke Seitenwand auf die Autobahn und verteilte sich über die Fahrbahn, so die Kantonspolizei Luzern. Abklärungen ergaben, dass der Hydraulikhebel des Nebenantriebes nicht abgestellt war. Die Fahrbahn wurde durch die Nationalstrassenbetriebsgesellschaft zentras gereinigt. Es kam zu längeren Rückstaus.

Wild auf Autobahn A14
Gegen 08.00 Uhr hielt sich ein Reh auf der Autobahn A14 in Fartrichtung Zug auf und sprang kurze Zeit später auf die Gegenfahrbahn. Zur Gefahrenabwehr musste das Tier durch die Polizei erlegt werden. Während der Aktion wurde der Verkehr zeitweise angehalten.

Anhängerbrand auf Autobahn A2
Um 09.10 Uhr fuhr ein Sattelmotorfahrzeug vom Rastplatz Knutwil auf die Autobahn A2 in Richtung Basel ein. Dabei bemerkte der Chauffeur, dass der Anhänger zu brennen begann. In der Folge stoppte er seine Fahrt und fuhr retour auf den Rastplatz zurück. Der Sattelanhänger war innert kürze in Vollbrand. Das Zugfahrzeug konnte noch rechtzeitig abgekoppelt
werden.

Da während des Brandes grosse Hitzeentwicklung herrschte und das Ladegut auf die Autobahn zu rollen drohte, musste der Verkehr in Fahrrichtung Norden vorübergehend einstreifig geführt werden. Der Brand wurde durch Angehörige der Feuerwehr Sursee gelöscht.
Der Anhänger hatte Reinigungsartikel geladen. Der Sachschaden ist noch nicht bezifferbar. Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlung.

dko