Verkehrshaus soll Hotel werden

Aus dem Hochhaus beim Verkehrshaus könnte künftig ein Hotel werden. Nicht alle freuen sich darüber.

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Direktor Martin Bütikofer im Sitzungszimmer des Hochhausese auf dem Verkehrshausareal. (Bild: Nadia Schärli / Neue Luzerner Zeitung)

Direktor Martin Bütikofer im Sitzungszimmer des Hochhausese auf dem Verkehrshausareal. (Bild: Nadia Schärli / Neue Luzerner Zeitung)

Es bietet eine fantastische Aussicht auf Stadt, See und Berge und wird zurzeit vor allem als Büro und Kongresshaus genutzt: das Hochhaus beim Luzerner Verkehrshaus. Seit 2009 arbeiten die Verantwortlichen bei der Durchführung von mehrtägigen Kongressen mit verschiedenen Hotels zusammen. Künftig könnten die Gäste möglicherweise direkt im Verkehrshaus übernachten. Denn Verkehrshaus-Direktor Martin Bütikofer prüft derzeit, das in die Jahre gekommene Gebäude zu sanieren und danach als Hotel zu eröffnen.

Parallel weibeln Luzerner Bundesparlamentarier um Ständerat Konrad Graber für eine Erhöhung der Subventionsbeiträge: Mit künftig 2,9 statt 1,6 Millionen Franken soll der Bund das Verkehrshaus jährlich unterstützen. Graber ist zuversichtlich, dass die Hotelpläne die Chancen auf Bundesbeiträge nicht beeinträchtigen: «Wir lobbyieren für Unterstützung in den Jahren 2012 und 2013. Bis dann ist das Hotel vermutlich noch nicht eröffnet.»

Bei Luzern Tourismus äussert man sich zu den Plänen des Verkehrshauses durchwegs positiv. Weniger euphorisch sind hingegen die anderen Hotels: Sie stehen neuer und erst noch subventionierter Konkurrenz skeptisch gegenüber.

Emanuel Thaler

<em>Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.</em>