Verkehrshaus will neue Attraktion

Der Ersatz für den Hiflyer nimmt Formen an: Das Verkehrshaus prüft den Einsatz eines Aussichtskrans, der zusätzlich Geld in die Museumskasse spülen soll.

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Erhält das Verkehrshaus schon bald eine neue Aussichtsplattform? (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Erhält das Verkehrshaus schon bald eine neue Aussichtsplattform? (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Die Direktion des Verkehrshauses Luzern prüft seit einiger Zeit, wie der Hiflyer ersetzt werden könnte. Nun wird das Projekt konkreter: Weil ein neuer Fesselballon wegen der verschärften Bedingungen nicht mehr rentabel betrieben werden kann, prüft das Verkehrshaus den Betrieb eines Aussichtskrans. Eine neue Attraktion ist fürs Verkehrshaus wichtig, damit mehr Einnahmen generiert werden können.

Touristin gestorben

Der Fesselballon Hiflyer war 2004 weltweit in die Schlagzeilen geraten. Er war trotz drohendem Unwetter in die Höhe gelassen worden und wegen Windböen gegen Gebäude gestossen. Durch die ruckartigen Bewegungen durchtrennte das Halteseil einen tragenden Teil des Passagierkorbs, worauf sich eine Bodenplatte löste. Eine 49-jährige Inderin stürzte durch das Loch und erlitt so schwere Verletzungen, dass sie verstarb. Zwölf weitere Personen wurden verletzt.

Guido Felder / Zentralschweiz am Sonntag

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