VERKEHRSKONTROLLE: Polizei verschickt 63 falsche Bussen

Nach einer Geschwindigkeitskontrolle in Schötz hat die Luzerner Polizei 63 Bussen falsch ausgestellt und verschickt.

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Einige Autolenker haben zuviel bezahlt. (Symbolbild Neue LZ)

Einige Autolenker haben zuviel bezahlt. (Symbolbild Neue LZ)

Bei der Verarbeitung wurde irrtümlich «innerorts» erfasst, obwohl die Kontrolle ausserorts stattfand. Dies schreibt die Luzerner Polizei in einer Medienmitteilung. Dieser kleine, aber bedeutende Unterschied hatte zur Folge, dass die Busse für die betroffenen Autolenker zu hoch ausfiel.

Fehler wird korrigiert
Insgesamt sind 63 Personen vom Fehler der Polizei betroffen. 56 von ihnen haben einen Einzahlungsschein mit dem falschen Betrag bekommen. Die Polizei verschickt nun neue Einzahlungsscheine. Diejenigen Personen, die die zu hohen Rechnungen bereits eingezahlt haben, kriegen den Fehlbetrag zurück.

Sieben Personen wurden auch zur Anzeige gebracht. Davon können nun sechs im Ordnungsbussenverfahren erledigt werden. Eine Person fuhr so schnell, dass sie trotz des Fehlers der Polizei mit einer Anzeige rechnen muss.

Ähnlicher Fehler in Zürich
Ein ähnlicher Fehler unterlief kürzlich auch der Stadtpolizei Zürich. Wegen der Anwendung einer falschen Sicherheitsmarge (3 km/h statt 5 km/h) wurden 1525 Bussen zu hoch ausgestellt. Die Polizei musste 126'000 Franken zurückzahlen.

pd/das