Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Verkehrsmedizin wird erweitert

Region Das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich betreibt mit Winterthur und Luzern zwei Aussenstandorte. Jener an der Zentralstrasse 28, wo sich auch die Oberstaatsanwaltschaft befindet, wird ausgebaut, wie Direktor Michael Thali sagt. Bislang wurden in Luzern ausschliesslich verkehrsmedizinische Abklärungen getroffen, bei denen es um den Entzug des Führerausweises wegen Alkohol- oder Drogenkonsums ging. Der Standort wurde im Teilzeitpensum von einer spezialisierten Ärztin geführt.

Ab Sommer wird nun neben einem Arzt und einer medizinischen Praxisassistentin auch eine Sekretärin/ein Sekretär am Empfang arbeiten. Alle verkehrsmedizinischen Abklärungen – etwa Gutachten zur Fahrtauglichkeit von Senioren und Berufschauffeuren oder Kontrollfahrten auf den Strassen – werden neu auch von Luzern aus gemacht. Der Standort wird an mindestens drei Tagen in der Woche besetzt sein.

Ansprechpartner für Polizei und Spitäler

Zudem sei man in Luzern verstärkt auch im Bereich der forensischen Medizin tätig, wie Thali sagt. Man wolle für die Spitäler und die Polizeikorps aus der Region einen Ansprechpartner vor Ort haben. Dieser könne beigezogen werden, wenn es etwa Anzeichen für einen aussergewöhnlichen Todesfall gibt. Bislang üben diese Funktion sogenannte Bezirks- oder Amtsärzte aus. Mit einem Ansprechpartner vor Ort wolle man eine Ergänzung und Unterstützung in der Zentralschweiz bieten, ohne das System der Amts- oder Bezirksärzte verändern zu wollen, so Thali. (chh)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.