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VERKEHRSPLANUNG: Luzerner Stadtrat nach wie vor nicht einverstanden mit Spange Nord

Die Luzerner Stadtregierung ist nach wie vor nicht einverstanden mit dem Projektstand der Entlastungsstrasse Spange Nord. Zu gross seien die negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität und das Stadtbild.
Das Grossprojekt Spange Nord (Bild: Grafik: Martin Ludwig)

Das Grossprojekt Spange Nord (Bild: Grafik: Martin Ludwig)

Für den Fall, dass keine stadtverträgliche Lösung für die Spange Nord gefunden werde, fordere er eine Planung des Projektes Bypass ohne die Spange Nord, schreibt der Stadtrat in der am Montag veröffentlichen Stellungnahme an den Kanton zum Entwurf des Bauprogramms für Kantonsstrassen 2019-2022.

Für die Planer aber bildet die Entlastungsstrasse Spange Nord zusammen mit der Transitautobahn Bypass ein Gesamtsystem. Damit dieses die Wirkung entfalten könne, brauche es die Spange Nord zwingend, hielt der Kanton fest.

Das kantonale Projekt Spange Nord soll mit dem Nationalstrassenvorhaben Bypass dafür sorgen, dass der Verkehr im Raum Luzern flüssig rollt. Der Transitverkehr soll neu über die neue Bypass-Autobahn zwischen Emmen und Kriens fahren.

Die bestehende A2 soll zur Stadtautobahn umfunktioniert werden. Die 1,8 Kilometer lange zwei- bis vierspurige Spange Nord zwischen Schlossberg und Fluhmühle soll den städtischen Verkehr über den neuen Autobahnanschlusses Lochhof rechts der Reuss auf die Stadtautobahn leiten. (sda)

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