Verschmutzungen töten Fische zu Tausenden

Wieder gehen aufgrund von Bachverschmutzungen Tausende von Fischen zu Grunde. Diesmal mussten in den Gemeinden Rothenburg und Schlierbach verschmutzte Stellen gereinigt werden, um noch grösseren Schaden zu verhindern.

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Ein an Gülle verendeter Fisch. (Archivbild / Neue LZ)

Ein an Gülle verendeter Fisch. (Archivbild / Neue LZ)

Wie aus einer Medienmitteilung der Luzerner Polizei hervorgeht, wurde im Fall von Rothenburg am Freitag festgestellt, dass der Gärbibach mit Fäkalien verschmutzt worden sei. In der Nähe des Baches verlaufe eine Abwasserleitung durch einen Regenentlastungsschacht, so die Polizei. Durch diverse Gegenstände staute sich das Abwasser und gelangte schliesslich in den Gärbibach. Dieser sei auf einer Länge von ca. 400 Metern verschmutzt worden. Durch die Verunreinigung verendeten ca. 600 Bachforellen. Der Bach habe durch eine Spezialfirma gereinigt werden müssen.

In Schlierbach seien an den beiden Wochenendtagen etwa 30 Kubikmeter unverdünnte Schweinejauche aus einer undichten Jauchegrube eines Bauernsbetriebes ausgelaufen. Die Gewässer Weiherbach, Tobelbach, Dorfbach und Moosbach sowie der Mühleweiher wurden verschmutzt.

Nach Schätzung der Polizei entstand auf einer Länge von ca. 4,5 km ein Fischschaden an ca. 3000 Bachforellen und in einer privaten Fischzucht Schaden an ca. 1500 Regenbogenforellen und Bachsaiblingen.

pd/kst