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VERSICHERUNG: Luzerner Krankenkassenprämien steigen 2018 um durchschnittlich 2,7 Prozent

Schlechte Nachricht für alle Luzernerinnen und Luzerner: Die Krankenkassenprämien für Erwachsene im 2018 steigen um durchschnittlich 2,7 Prozent. Vom Anstieg noch mehr betroffen sind Kinder und Jugendliche (+4,6 Prozent) und junge Erwachsene (+3,4 Prozent).
Die Gesundheitskosten zulasten der obligatorischen Krankenversicherung stiegen 2016 um 3,8 Prozent. Dies hat einen Einfluss auf die Höhe der Krankenkassenprämien 2018, die heute bekanntgegeben werden. (Symbolbild) (Bild: Keystone/GAETAN BALLY)

Die Gesundheitskosten zulasten der obligatorischen Krankenversicherung stiegen 2016 um 3,8 Prozent. Dies hat einen Einfluss auf die Höhe der Krankenkassenprämien 2018, die heute bekanntgegeben werden. (Symbolbild) (Bild: Keystone/GAETAN BALLY)

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die Krankenkassenprämien für das Jahr 2018 bekannt gegeben. Im Kanton Luzern beträgt der Anstieg 2,7 Prozent (2017: 3,8 Prozent), heisst es in einer Medienmitteilung der Staatskanzlei Luzern vom Donnerstag.

Eine erwachsene Person bezahlt im Kanton Luzern im kommenden Jahr bei einer Franchise von 300 Franken eine monatliche Krankenkassenprämie von durchschnittlich 413 Franken (2017: 402 Franken). Damit liegt die Prämie zwar unter dem schweizerischen Durchschnitt von 465 Franken (2017: 447 Franken), ist aber dennoch auf hohem Niveau.

Die Prämien für junge Erwachsene (19-25 Jahre) steigen im Kanton Luzern um 3,4 Prozent (2017: 4,4%), jene für Kinder (0-18 Jahre) um 4,6 Prozent (2017: 6,0%).

Anstrengungen zur Kostensenkung weiter erforderlich Regierungspräsident

Guido Graf, Vorsteher des Gesundheits- und Sozialdepartements des Kantons Luzern, sieht trotz der im Vergleich zum Vorjahr geringer ausfallenden Prämienerhöhung noch keine Trendwende. So müssten sich alle Beteiligten auch weiterhin intensiv darum bemühen, Kosten mittels Prävention und Gesundheitsförderung zu verhindern und das Kostenwachstum zu senken.

Der Luzerner Gesundheitsdirektor fordert zudem eine Grundsatzdiskussion darüber, wie viel wir für die Gesundheitsversorgung auszugeben bereit sind und welche Leistungen zukünftig noch über die soziale Krankenversicherung finanziert werden sollen. Denn nicht alles, was machbar sei, sei auch sinnvoll.

Krankenkassenprämien werden weiter steigen

Trotz aller Anstrengungen zur Kostensenkung muss laut Mitteilung davon ausgegangen werden, dass die Gesundheitskosten aufgrund der demografischen Entwicklung und des medizinisch-technischen Fortschritts auch in Zukunft weiter steigen werden.

pd/zim

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