VERSICHERUNG: Rekordschäden trüben das Resultat

Höhere Elementarschäden und geringere Kapitalerträge haben im 2007 auf das Ergebnis der Gebäudeversicherung des Kantons Luzern (GVL) gedrückt, wie diese am Mittwoch mitteilte.

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Der Reingewinn ging gegenüber 2006 von 11,9 Mio. Fr. auf 9,0 Mio. Fr. zurück. Schuld daran sind in erster Linie die geringeren Kapitalerträge (-5,2 Mio. Fr.) und die höheren Elementarschäden (+8,4 Mio. Franken). Die Feuerschäden gingen um 3 Mio. Fr. zurück.

Die Reserven konnten gegenüber dem Vorjahr um 13,9 Mio. Fr. auf 247,9 Mio. Fr. erhöht werden. Sie betragen somit 2,91 Promille des Versicherungskapitals und liegen unter der gesetzlichen Vorgabe von
3 Promille.

Hohe Schadenssumme
Die Elementarschäden beliefen sich im 2007 auf 18,1 (2006: 9,7) Mio. Franken. Mit Ausnahme der Grossschadensjahren 1998 und 1999 (Hagel) sowie 2005 (Hochwasser) ist dies die höchste Schadenssumme seit 1994. 2005 betrugen die Schäden rund 235 Mio. Franken.

Verursacht wurden die Schäden durch Hagelzüge in Sursee, Unwetter im Raum Willisau sowie starke Niederschläge im August. Die Zahl der betroffenen Gebäude nahm von 2777 auf 2896 zu.

Die Feuerschäden gingen von 17,2 auf 14,2 Mio. Fr. zurück. Betroffen waren 1033 (2006: 1005) Gebäude. Gemäss GVL kam es bei den Bränden zu 22 (31) Grossschäden von über 100 000 Franken.

sda