VERSICHERUNG: Suva will problematische Heilungsverläufe rascher erkennen können

Die Suva will ab 2017 schneller erkennen können, wenn der Genesungsprozess eines Verunfallten problematisch verläuft. Sie will deshalb ihre Analysemethoden ausbauen.

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Ärzte bei der Arbeit im Operationssaal. (Bild: PD Suva)

Ärzte bei der Arbeit im Operationssaal. (Bild: PD Suva)

Sie werde in Zukunft noch schneller erkennen, ob ein Verunfallter die richtigen Mittel zur Heilung erhalte, teilte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Suva Dienstag mit. Sie werde dazu datenbasierte Fallprognosen einsetzen.

Die Suva will, dass die Patienten möglichst schnell wieder in der Arbeitswelt Fuss fassen, weil sie dann nachweislich auch rascher gesunden würden. Deshalb sei es wichtig, dass Schwerverunfallte möglichst schnell die passende Unterstützung erhielten.

Die Suva will ab 2017 problematische Fallverläufe automatisch erkennen können. Zu diesem Zweck würden bekannte Verletzungsmuster mit den zu erwartenden Fallverläufen verknüpft.

Das Prognosetool zeige an, ob sich in einem bestimmten Fall die Kosten schneller oder langsamer entwickelten als in vergleichbaren Fällen, schreibt die Suva. Sie könne damit früher als heute Massnahmen ergreifen, damit der Patient die richtigen Mittel erhalte.


sda