Vertrag für Bildkopien umstritten

Jost Schumacher will Kopien der Spreuerbrücke-Bilder anfertigen und frei darüber entscheiden. Die Stadt will ihm aber keinen Freipass ausstellen.

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Der Totentanz-Zyklus des Malers Kaspar Meglinger aus dem 17. Jahrhundert. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Der Totentanz-Zyklus des Malers Kaspar Meglinger aus dem 17. Jahrhundert. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Anfang Jahr einigte sich der Luzerner Rechtsanwalt und Kunstförderer Schumacher mit der Stadt darauf, dass er die Totentanzzyklus-Gibelbilder reproduzieren lässt. Dies, falls die Originale durch ein Ereignis zerstört werden sollten oder zum Schutz abgehängt werden müssten. Schumacher trägt die Kosten für die 45 Kopien, die er auf über 2 Millionen Franken schätzt. Die Stadt ihrerseits stellt die Originale zur Verfügung, mit deren Hilfe die Kopien angefertigt werden sollen.

Doch die Stadt und Schumacher sind sich uneinig darüber, wer über die Verwertung der Kopien bestimmen darf. Schumacher müsste gemäss dem Vertragsentwurf nach eigener Auskunft für jede Verwendung bei der Stadt um eine Bewilligung bitten. «Ich lasse mir aber nicht reinreden, wo ich die Bilder ausstellen soll», sagt er gegenüber unserer Zeitung, «schliesslich lasse ich sie herstellen und bezahle auch dafür».

Guy Studer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.