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VERTRAGSVERLÄNGERUNG: TCS kann den Campingplatz in Horw bis 2022 weiterführen – oder länger

Eigentlich sollte der Pachtvertrag für den Campingplatz Ende Jahr auslaufen. Nun kommt es anders. Auch ein längerfristiger Verbleib steht zur Diskussion, doch es gibt auch andere Interessenten.
Stefan Dähler
Der Horwer Campingplatz – derzeit noch in der Winterpause – bleibt mittelfristig erhalten. (Bild: Manuela Jans-Koch (16. März 2018))

Der Horwer Campingplatz – derzeit noch in der Winterpause – bleibt mittelfristig erhalten. (Bild: Manuela Jans-Koch (16. März 2018))

Stefan Dähler

stefan.daehler@luzernerzeitung.ch

Der Touring Club der Schweiz (TCS) bricht seine Zelte in Horw doch nicht ab. Er hat den Pachtvertrag für den Campingplatz in der Nähe des Sees bis Ende 2022 verlängert, wie die Landeigentümerin, die Gemeinde Horw, mitteilt. Die Campingleitung bleibe unverändert.

Ursprünglich war eigentlich vereinbart worden, dass der Ende 2018 auslaufende Vertrag nicht mehr verlängert wird (Ausgabe vom 6. September 2016). Wie kam es zum Hin und Her? «Die Anfrage des TCS liegt schon seit zwei Jahren bei uns. Wir haben aber damals entschieden, dass wir frühestens im Herbst 2017 in die Vertragsverhandlungen steigen», sagt der zuständige Gemeinderat Robert Odermatt (SVP). Man habe die Handlungsfreiheit bewahren wollen, was die zukünftige Nutzung des Areals angeht. Der TCS dagegen hätte sich einen langfristigen Vertrag gewünscht, worauf die Gemeinde nicht eingehen wollte. Der TCS erwähnte damals gegenüber unserer Zeitung betriebswirtschaftliche Gründe für das Vertragsende.

Übernachtungszahlen nehmen wieder zu

Für die nun erfolgte Vertragsverlängerung gesprochen habe gemäss Medienmitteilung, dass die Übernachtungszahlen zuletzt angestiegen sind. «Diesen Trend stellen wir schweizweit fest», sagt TCS-Mediensprecher David Venetz auf Anfrage. «Wir haben natürlich Interesse daran, einen funktionierenden Platz weiterzuführen.» In Horw betrug der Anstieg in den letzten zwei Jahren jeweils rund 5 Prozent. 2017 waren es 15 000 Übernachtungen. Gründe seien unter anderem die Zunahme ausländischer Touristen und die Investitionen in die Infrastruktur.

«Die Lösung ist durchaus auch im Sinne der Gemeinde. Es gab auch andere Interessenten, doch wir haben mit dem TCS ein sehr gutes Einvernehmen», sagt Robert Odermatt. Ausserdem profitiere Horw vom Campingplatz. Die Gemeinde erhalte einen Pachtzins, dessen Höhe Odermatt öffentlich nicht nennen will. «Und auch die Detaillisten sowie die Gastronomie vor Ort profitieren von den Touristen. Das kann in der heutigen Zeit, in der viele Anbieter um das Überleben kämpfen, von grosser Bedeutung sein.»

Wie geht es nach 2022 weiter? Eine Vertragsverlängerung darüber hinaus sei für den TCS «grundsätzlich» denkbar, so Venetz. Auch Robert Odermatt schliesst das nicht aus. «Das wird die politische Diskussion in den nächsten Jahren zeigen.»

Gemeinde will sich noch nicht festlegen

Die Gemeinde will sich weiterhin andere Optionen offenhalten. Denn der Gemeinderat hat letztes Jahr ein Leitbild vorgestellt, das vorsieht, das Gebiet Horw See vermehrt öffentlich zugänglich zu machen. Für das Camping-Areal besteht aber kein konkreter Plan (Ausgabe vom 14. August 2017). «Das Interesse am Grundstück ist sehr vielschichtig. Vom Naturschutz bis zum Sportverein ist die ganze Bandbreite vorhanden», sagt Odermatt.

Für den Erhalt des Campings ist letztes Jahr eine Petition eingereicht worden (Ausgabe vom 19. August 2017). Derzeit ist noch Winterpause, die Saison beginnt am 29. März.

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