Tiefste Löhne in der Luzerner Verwaltung bleiben gleich

Die Luzerner Regierung will die tiefsten Lohnklassen, in denen überwiegend Frauen tätig sind, nicht anheben. Sie lehnt ein Postulat ab, das zudem erneut die Auslagerung von Arbeiten im Reinigungs- und Mensawesen an Private rückgängig machen will.

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Das Regierungsgebäude des Kanton Luzern.

Das Regierungsgebäude des Kanton Luzern.

Bild: Boris Bürgisser (12. Februar 2019)

(sda/dlw) Die Luzerner Regierung will die tiefsten Lohnklassen, in denen überwiegend Frauen tätig sind, nicht anheben. Sie lehnt ein entsprechendes Postulat ab. Monique Frey (Grüne, Emmen) forderte für die Frauen im Tieflohnbereich existenzsichernde Mindestlöhne. Es sei inakzeptabel, dass Frauen trotz guter Ausbildung immer noch übervertreten seien in Berufen mit tiefen Löhnen. Die tiefen Lohnklassen seien anzuheben.

Die Regierung hält in ihrer Antwort fest, der Kanton entlöhne seine Mitarbeitenden in diesem Segment vergleichbar mit andern Kantonen und öffentlichen Arbeitgebern und oberhalb des Lohnniveaus der Gesamtarbeitsverträge. In den vier tiefsten Lohnklassen 1 bis 4, in denen sich auch das Reinigungspersonal befinde, seien von 294 Angestellten 254 Frauen. Es würden Löhne von 46000 bis 72000 Franken bezahlt.

Die im Vorstoss kritisierte Auslagerung von Arbeiten in Mensen und in der Gebäudereinigung will die Regierung nicht rückgängig machen.

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