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VERWALTUNG: Mittelschulen: Luzerner Regierungsrat lehnt Reorganisationsidee ab

Der Luzerner Regierungsrat will die Dienststellen Gymnasialbildung sowie Berufs- und Weiterbildung nicht zu einer Superdienststelle Mittelschule zusammenlegen. Die bei einer Fusion möglichen Einsparungen wären gering, die Organisation würde aber komplexer.
Im Kanton Nidwalden soll das Langzeitgymnasium bestehen bleiben. (Symbolbild Neue NZ)

Im Kanton Nidwalden soll das Langzeitgymnasium bestehen bleiben. (Symbolbild Neue NZ)

Kantonsrätin Rosy Schmid (FDP) fordert mit einem Postulat die Regierung auf, die Zusammenlegung der beiden Dienststellen zu prüfen. Die Aufteilung sei historisch gewachsen, entspreche aber keiner strukturellen Logik. Sie stamme aus einer Zeit, als es noch keine Berufsmaturität gegeben habe.

Schmid möchte die gymnasiale Maturität, die Berufsmaturität und die Erwachsenenmaturität unter einem Dach vereinen. Die unterschiedlichen Profile würden dann nicht mehr in Konkurrenz zueinander stehen, sondern könnten gemeinsam geschärft werden. Die Postulantin sieht auch positive wirtschaftliche Gründe einer Zusammenlegung.

Der Regierungsrat widerspricht der Postulantin in seiner am Montag veröffentlichten Antwort durchwegs. Die Existenz zweier Dienststellen für die Gymnasialbildung und die Berufs- und Weiterbildung sei nicht historisch gewachsen, sondern vor elf Jahren "wohl überlegt" so gestaltet worden.

Der Regierungsrat gibt zudem zu bedenken, dass bei einer Zusammenlegung der beiden Dienststellen neue Zwischenhierarchien und Stabsstellen geschaffen werden müssten. Dies würde Kosten verursachen, die einen wesentlichen Teil der eingesparten Stellen absorbieren würden.

Die Kantonsregierung weist zudem darauf hin, dass die beiden Dienststellen schon heute wenn möglich zusammenarbeiten und unnötige Doppelspurigkeiten vermeiden. Zudem sei es falsch, einfach vom Begriff "Maturität" aus eine Vereinigung zu verlangen, denn die gymnasiale und die berufliche Maturität hätten unterschiedliche Zielsetzungen.

(sda)

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