Appell an die Bevölkerung
Luzerner Fasnacht: Behörden rufen erstmals per Videobotschaft zum Verzicht auf

Dieses Jahr ist aufgrund des Coronavirus keine Fasnacht im gewohnten Rahmen möglich. Diverse Luzerner Fasnächtler, Politiker und Behördenmitglieder appellieren darum in einer Videobotschaft an die Bevölkerung, sich an die geltenden Vorschriften zu halten.

Pascal Linder
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Bekanntlich ist auch im Jahr 2021 alles anders – die Luzerner Fasnacht kann aufgrund des Coronavirus nicht in gewohnter Form stattfinden. Diverse Luzerner Fasnächtler, Politiker und Behördenmitglieder rufen nun in einer Videobotschaft des Kantons dazu auf, keine fasnächtlichen Aktivitäten in Gruppen zu planen.

Die Kernbotschaft des Videos ist klar: Veranstaltungen sind verboten und die Vorschriften sollen eingehalten werden – die nächste Fasnacht findet 2022 statt. «Wir können die Fasnacht nicht durchführen und müssen uns an die geltenden Vorschriften halten», mit diesen Worten wendet sich Regierungsrat Paul Winiker an die Bevölkerung. Stattdessen soll man etwas anderes an der frischen Luft machen, so Winiker.

Auch die Luzerner Polizei bedauert die ausfallende Fasnacht, wird aber vermehrt auf Verstösse achten: «Wir werden in den kommenden Tagen aufmerksam sein und mögliche Verstösse gegen die Coronabestimmungen nach dem Verhältnismässigkeitsprinzip sanktionieren», sagt Adi Achermann, Kommandant Luzerner Polizei, im Video.