Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vier Banküberfälle im Kanton Luzern in drei Monaten - und keiner ist geklärt

Die Luzerner Polizei stellt eine Häufung von Banküberfällen fest. Die Täter konnten noch nicht gefasst werden - trotz guter Fahndungsbilder.
Yasmin Kunz
Der letzte Überfall auf die Raiffeisenbank ereignete sich letzten Freitag an der Stichermattstrasse in Emmen. (Bild: René Meier, 27. Juli 2018)

Der letzte Überfall auf die Raiffeisenbank ereignete sich letzten Freitag an der Stichermattstrasse in Emmen. (Bild: René Meier, 27. Juli 2018)

Innerhalb dreier Monate wurden im Kanton Luzern vier Banküberfälle verübt. Der letzte erfolgte am 27. Juli auf eine Filiale der Raiffeisenbank in Emmen. Davor wurde die Raiffeisenfiliale in Ebikon an der Zentralstrasse zweimal in Folge – am 24. April und am 22. Mai – überfallen. Am 30. Mai dieses Jahres hat ein Mann eine Filiale der Kantonalbank in Sursee überfallen.

«Das entspricht, mit Blick auf die letzten Jahre, einer Häufung», sagt Urs Wigger, Sprecher der Luzerner Polizei. Seit dem 1. Januar 2015 wurden im Kanton Luzern zehn Banküberfälle verzeichnet. Fünf davon konnte die Luzerner Polizei aufklären. Noch ungeklärt sind die vier letzten Überfälle und eine weiter zurückliegende Tat. In die fünf aufgeklärten Fälle waren sechs Täter unterschiedlicher Nationalitäten involviert.

Tätersuche auch international

Betroffen von Raubüberfällen sind Raiffeisen und Kantonalbank gleichermassen. Je fünf Filialen waren Ziel der Verbrecher. Das könnte unter anderem auch daran liegen, dass diese Banken im Kanton Luzern das dichteste Netz an Filialen aufweisen.

In den letzten vier Fällen handelte es sich bei den Tätern um bewaffnete Männer. Sie erbeuteten jeweils Bargeld in unbekannter Höhe. Trotz guter Fahndungsbilder konnten sie noch nicht gefunden werden. Die Polizei ging Hinweisen aus der Bevölkerung nach, wie Wigger sagt. Bisher aber ohne Erfolg. Er weist jedoch darauf hin, dass die Täter womöglich nicht aus der Schweiz stammen und daher hier unbekannt sind. Auch international werden die Täter gesucht.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.