Vier Gülleunfälle im Kanton Luzern

Die Bauern im Kanton Luzern haben dank den günstigen Wetterbedingungen mit Güllen begonnen. Seit Anfang Februar ereigneten sich vier Unfälle. Einer führte zu Fischsterben.

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Franz Häfliger, Präsident des Fischereiverbandes Kanton Luzern, inspiziert einen Bach. (Bild: Archiv Roger Grütter/Neue LZ)

Franz Häfliger, Präsident des Fischereiverbandes Kanton Luzern, inspiziert einen Bach. (Bild: Archiv Roger Grütter/Neue LZ)

Das Ausbringen der Gülle sei aber nicht immer problemlos verlaufen, wie die Dienststelle Landwirtschaft am Donnerstag mitteilte. Seit Anfang Februar ereigneten sich bereits vier Jaucheunfälle. Einer davon führte gar zu einem Fischsterben, heisst es weiter.

Die Ursachen der Unfälle seien unterschiedlich: Einsickern durch Drainage, fehlende Überwachung der Anlage beim Umpumpen, eine undichte Güllegrube und eine defekte Bodenleitung.

Die Dienststelle Landwirtschaft hält die Bauern an, beim ersten Ausbringen der Jauche besonders vorsichtig zu sein: Die Anlagen sollten bei der Inbetriebnahme und beim Abstellen überwacht werden, damit nach dem Abstellen der Pumpen keine Gülle mehr nachfliesst.

pd/rem