Vier Kandidaten für zwei Sitze im Emmer Gemeinderat

Am 23. September treten vier Kandidaten zum zweiten Wahlgang an. Die einzige Kandidatin hat sich zurückgezogen.

Beatrice Vogel
Drucken
Teilen
CVP-Kandidat Patrick Schnellmann (links) und SVP-Kandidat Felix Müri machten beim ersten Wahlgang die besten Resultate. Bild: Corinne Glanzmann (Emmen, 10. Juni 2018)

CVP-Kandidat Patrick Schnellmann (links) und SVP-Kandidat Felix Müri machten beim ersten Wahlgang die besten Resultate. Bild: Corinne Glanzmann (Emmen, 10. Juni 2018)

Per Ende August treten Susanne Truttmann (SP) und Urs Dickerhof (SVP) aus dem Emmer Gemeinderat zurück. Bei der Ersatzwahl am vergangenen Sonntag erreichte keiner der fünf Kandidaten das absolute Mehr, weshalb am 23. September ein zweiter Wahlgang durchgeführt wird. Nach Ablauf der gestrigen Eingabefrist steht nun definitiv fest: Vier Kandidaten treten erneut an. Es sind dies Vital Burger (Forum Emmen), Brahim Aakti (SP), Patrick Schnellmann (CVP) und Felix Müri (SVP). Die einzige Frau – Monique Frey von den Grünen – hat ihre Kandidatur zu Gunsten des SP-Kandidaten zurückgezogen.

Übrigens: Die vier Gemeinderatskandidaten, die am Emmer Wahlpodium beteiligt waren (Vital Burger fehlte), dürften alle für die Überweisung der CVP-Motion zur Stadt-Bezeichnung sein. Die Frage der Moderatorin, ob Emmen Stadt oder Dorf sei, beantworteten allesamt mit «Stadt». 

Gemeinderat hat Sympathien für die «Stadt Emmen»

Die CVP möchte, dass sich Emmen künftig nicht mehr als Gemeinde, sondern als Stadt bezeichnet. Beim Gemeinderat stösst die Idee auf Anklang – er strebt aber eine breitere Diskussion an, als von den Motionären gefordert.
Beatrice Vogel