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Vier Luzerner Gemeinden haben einen neuen Gemeinderat – in Beromünster gibt es eine Kampfwahl

In Wikon, Zell, Wauwil und Grosswangen sind in stiller Wahl neue Gemeinderäte gewählt worden. Nicht so in Beromünster: Dort aspirieren zwei Parteikollegen auf die Nachfolge des neu gewählten Ratspräsidenten.
Ernesto Piazza
Wer zieht ins Gemeindehaus von Beromünster? Dies wird am 31. März an der Urne entschieden. (Bild: Pius Amrein, 11. Februar 2019)

Wer zieht ins Gemeindehaus von Beromünster? Dies wird am 31. März an der Urne entschieden. (Bild: Pius Amrein, 11. Februar 2019)

In fünf Kommunen ist am Montagmittag die Eingabefrist für Gemeinderatskandidaten zu Ende gegangen. Spannend wird’s in Beromünster: Dort wird der Nachfolger von Hans-Peter Arnold (FDP) als Ressortleiter Sicherheit und Umwelt gesucht. Mit Roland Scheuber (48), Lehrer für Wirtschaft und Recht, sowie dem eidgenössisch diplomierten Gärtnermeister Lukas Steiger (43) präsentiert die Partei ein Zweierticket.

Arnold wurde per 1. April als Nachfolger von Charly Freitag (FDP) in stiller Wahl zum Gemeindepräsidenten gewählt. Dieser gibt seine politischen Ämter als Kantonsrat und in der Exekutive in Beromünster ab und tritt im Mai die Stelle als Direktor der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung in Nottwil an. Die Wahl des neuen Gemeinderats findet am 31. März statt.

SP kehrt in Wikoner Gemeinderat zurück

In Wikon kommt es in der Exekutive zu einem SP-Revival – und zwar in doppelter Hinsicht. Zum einen nimmt die Partei wieder Einsitz im Gemeinderat. Zum andern ist sie – zumindest bis zum Legislaturende 2020 – erneut mit der Web-Designerin Esther Ammann (47) vertreten. Zur Erinnerung: Sowohl die wieder gewählte Gemeinderätin wie auch Parteikollege Roger Wymann waren per 30. Juni 2017 zurückgetreten.

Esther Ammann übernimmt den Sitz von Schulverwalter Markus Dietrich (parteilos). Dieser verlässt den Rat per Ende März. Ihre künftige Arbeit sieht sie wie bisher: «Im Dienste der Bevölkerung mein Bestes geben.» Mit zwei Ratsmitgliedern habe sie bereits zusammengearbeitet. Wichtig sei ihr «eine offene Kommunikation, sich den Sachgeschäften zu widmen und die offenen Verwaltungsstellen möglichst bald zu besetzen». Mit der Rückkehr der SP-Frau – sie gehörte von 2012 bis 2017 dem Rat an – ist zumindest ein neues Exekutivmitglied gewählt.

Für das Mandat des per Ende April demissionierenden Gemeindepräsidenten René Wiederkehr ist die Eingabefrist auf den 11. März terminiert. Kommt es nicht zu einer stillen Wahl, fällt die Entscheidung am 28. April.

Zell, Wauwil, Grosswangen: Zweimal CVP – einmal FDP

Klare Verhältnisse herrschen derweil im Hinterland: In Zell nimmt in stiller Wahl Othmar Häfliger (51, CVP) Einsitz in den Gemeinderat. Er folgt auf seinen Parteikollegen Meinrad Birrer. Dieser war neun Jahre Finanzvorsteher in der Exekutive. Per Ende Juni hat er seine Demission eingereicht. Häfliger präsidierte von 2004 bis 2016 die CVP-Ortspartei und war von 2008 bis 2019 auch Präsident der Schulpflege. Der Elektro-Techniker ist verheiratet und Vater von zwei Kindern im Alter von 15 und 18 Jahren.

In Wauwil folgt – ebenfalls in stiller Wahl – Alwin Roos (49, CVP) auf seinen Parteikollegen Hanspeter Woodtli. Dieser tritt per Ende April zurück und möchte sich künftig wieder vermehrt seinem Geschäft widmen. Er war per 1. Januar 2011 als Ressortleiter Bildung in den Gemeinderat gewählt worden.

In Grosswangen geht das Ressort Soziales innerhalb der FDP in neue Hände. Für den per 31. März abtretenden Guido Bützberger übernimmt Brigitte Bösch (51). Sie ist verheiratet und Mutter von drei erwachsenen Kindern. Die FDP-Frau arbeitet als Bäuerin und ist Gruppenleiterin bei der Stiftung Brändi. Bützberger begründet seinen Rücktritt mit einem verstärkten beruflichen Engagement.

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