Viktoria Aregger: Ein Zeichen setzen für die Jungen

Die 23-jährige Viktoria Aregger aus Buttisholz will für die CVP-nahe Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Gesellschaft in den Nationalrat. Schon ihr Vater und Grossvater waren CVP-Politiker.

Lukas Nussbaumer
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Hans Aregger und Tochter Viktoria Aregger. (Bild PD)

Hans Aregger und Tochter Viktoria Aregger. (Bild PD)

Vater Hans war Kantonsrat, Grossvater Hans senior auch – die Politik hat bei Familie Aregger aus Buttisholz seit jeher eine grosse Bedeutung. Nun möchte die 23-jährige Betriebswirtschaftsstudentin Viktoria Aregger in die Fussstapfen der Beiden treten. Sie wolle ein Zeichen setzen, dass sich junge Leute vermehrt für politische Fragen interessieren sollten, sagt die Nationalratskandidatin der CVP-nahen Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Gesellschaft. Obwohl aus einem CVP-Haus stammend, ist die Hobbysportlerin nicht Parteimitglied. Noch nicht. «Ich kann mich mit den Werten der CVP identifizieren und mir deshalb vorstellen, beizutreten und in ein paar Jahren für den Kantonsrat zu kandidieren.»

Viktoria Aregger, die neben dem Studium für die Baufirma ihres Vaters arbeitet, will sich vorab für eine starke Wirtschaft einsetzen. Natürlich seien Umwelt- und Energiethemen wichtig, sagt sie. «Aber aus meiner Sicht müssen wir Jungen uns viel stärker für die wirtschaftliche Prosperität in der Schweiz einsetzen.» Dass Frauen in der Wirtschaft und Gesellschaft benachteiligt sind, glaubt sie nicht. «Wir haben in allen Bereichen gute Chancen. Wir müssen sie nutzen und uns wehren – nicht mit Streiks, sondern mit Taten.»

Sie setzt vor allem auf Social-Media-Kanäle

Taten sind es denn auch, die sie an ihrem Vater besonders beeindrucken. «Ich bewundere ihn für alles, was er erreicht hat und immer noch erreicht.» Er setze sich auch nach seiner Kantonsratskarriere für Buttisholz sowie für gesellschaftliche und wirtschaftliche Themen ein. «Ich konnte viel von ihm lernen», so die 23-Jährige, die derzeit in Amerika weilt und im September ihr Studium wieder aufnimmt. Deshalb werde sie den Aufwand im Wahlkampf klein halten und vor allem ihre Social-Media-Kanäle nutzen. Und: «Ich zähle auf die Unterstützung meines Vaters.»

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