VILLENZONEN: Luzerner Strategie ist weniger aggressiv

Exklusive Wohnzonen für Gutbetuchte – in Luzern ist dies erstmals explizit vorgesehen. Der Kanton verfolgt aber eine andere Strategie als Obwalden.

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Die Gemeinde Aesch am Hallwilersee, wo Villenzonen entstehen könnten. (Bild Pius Amrein/ Neue LZ)

Die Gemeinde Aesch am Hallwilersee, wo Villenzonen entstehen könnten. (Bild Pius Amrein/ Neue LZ)

Der Kanton Luzern will bei der Schaffung von Wohnzonen für Reiche weniger forsch vorgehen als Obwalden. Hier wird wohl das Volk darüber befinden – wie die Grünen mitteilen, haben sie die für ein Referendum notwendigen Unterschriften beisammen.

Wie Regierungsrat Max Pfister erklärt, würden die kantonalen Behörden in Luzern weder mögliche Standorte für Sonderzonen bestimmen, noch mache er «Bonitätsabklärungen» von möglichen Bauherren. Der Kanton will die Gemeinden nicht zur Schaffung von Sonderzonen drängen. Statt auf «marktschreierische Art» wie in Obwalden werde Luzern im Rahmen der Wirtschaftsförderung auf die «exklusiven Wohnlagen» aufmerksam machen.

Öffentlichkeit nimmt Stellung
Seit Dienstag liegt der Entwurf eines neuen kantonalen Richtplans öffentlich auf. Dieser enthält erstmals einen expliziten Passus zur Schaffung von exklusiven Wohnlagen. Gemeinden, Verbände und Private können jetzt während 60 Tagen Stellung nehmen.

Thomas Oswald / Andreas Töns

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.