Virus wütet unter den Luzerner Füchsen

Fast viermal mehr Füchse als letztes Jahr sind in Luzern erkrankt. Der Virus kann auch für Haustiere tödlich sein.

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In der Region gibt es immer mehr Füchse. Deshalb verbreitet sich das Virus schneller. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

In der Region gibt es immer mehr Füchse. Deshalb verbreitet sich das Virus schneller. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Schlechte Nachrichten für die schätzungsweise rund 3000 Füchse im Kanton Luzern: Die Ausbreitung des Staupe-Virus in der Population hat sich vergrössert. Im Jagdjahr 2011/12, welches von Anfang April bis Ende März dauert, wurden rund 30 bis 40 Fälle von der Abteilung Natur, Jagd und Fischerei der kantonalen Dienststelle Landwirtschaft und Wald (Lawa) gezählt. Das sind fast viermal mehr als im vorherigen Jagdjahr, in dem 8 bis 12 Fälle verzeichnet wurden. Die Zahl der Räude-Erkrankungen ist mit 180 bis 200 Fällen auf gleich hohem Niveau geblieben.

Zu viele Füchse als Ursache

Bei der geschätzten Anzahl Füchse im Kanton sind die diesjährigen Jungtiere nicht erfasst. «Die konstant hoch bleibende Anzahl der Füchse ist auch der Grund für die gesteigerte Infektionszahl», sagt der kantonale Jagdaufseher Louis Bucher. Da zu viele Füchse auf zu wenig Raum leben, verbreiten sich Staupe-Virus und Räude dementsprechend stärker.

Sasa Rasic

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