VISCOSISTADT: WWF fordert eine vorbildliche Siedlung

Aktuell werden die Zonenplanrevision sowie die speziellen Bauvorschriften der Emmenbrücker Viscosistadt politisch diskutiert. Dem WWF ist die geplante Siedlungsentwicklung an dieser Lage weder nachhaltig noch vorbildlich genug.

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Ein Gebiet im Wandel. Öffentliche Führung auf dem Monosuisse-Areal im Oktober 2012. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Ein Gebiet im Wandel. Öffentliche Führung auf dem Monosuisse-Areal im Oktober 2012. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Wie es im Schreiben des Luzerner WWF heisst, begrüsse er zwar die bauliche Erneuerung von bestehenden „Industriebrachen“ sehr; dadurch könne wertvoller Boden vor Überbauung bewahrt werden kann.

Doch die Umweltschutorganisation bedauert, dass hier offenbar die Chance nicht genutzt werde, an dieser zentralen und gut erschlossenen Lage eine zeitgemässe, nachhaltige Siedlungsentwicklung zu realisieren. Eine Entwicklung, die heutigen Probleme wie Klimawandel, Energieknappheit, Verkehrswachstum, Arbeitsplatzmangel und soziale Konflikte berücksichtigt. Der WWF Luzern fordere aus diesen Gründen Politik, Behörden und Investoren auf, in der Viscosistadt eine vorbildliche Siedlung zu planen.

Im Gebäude sind unter anderem schallgeschützte Tonstudios, Schnittplätze, Unterrichtsräume und Ateliers geplant. Im Erdgeschoss sollen Ausstellungsräume, eine Bibliothek, ein Café und ein Aktionsraum entstehen. (Bild: PD)
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2016 sollen die Studiengänge "Kunst & Vermittlung", "Film" und "Camera Arts" der Hochschule Luzern in die neue Viscosistadt direkt an der Kleinen Emme übersiedeln. (Bild: PD)
Die Hochschule bezieht als Mieterin für 20 Jahre ein fünfstöckiges Gebäude mit Namen "Bau 745". (Bild: PD)
Bild: Visualisierung PD
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Bild: Pius Amrein / Neue LZ
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Im Gebäude sind unter anderem schallgeschützte Tonstudios, Schnittplätze, Unterrichtsräume und Ateliers geplant. Im Erdgeschoss sollen Ausstellungsräume, eine Bibliothek, ein Café und ein Aktionsraum entstehen. (Bild: PD)

Eine solche beinhalte gemäss WWF Luzern:

  • Kombination von wohnen und arbeiten an einem Ort
  • Weitgehende Autofreiheit, Förderung von Car Sharing und ÖV-Nutzung
  • Hochwertige Bauweise (Minergie-P-Eco)
  • Orientierung am 2‘000-Watt-Zielwert
  • Nutzungsdurchmischung (Wohnen, Arbeiten, Schule, Park)
  • Aufwertung des Emmen-Ufers als naturnahe Naherholungslandschaft

Der WWF Luzern sei überzeugt, dass auch in Luzern machbar sei, was etwa in Genf, Zürich oder Bern von Schweizer Immobilien-Firmen und Investoren bereits realisiert wird.

pd/kst