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VITZNAU: Ankerbewilligung für die Seerose bis 2018

Der geplante Musikcampus darf die Seerose übernehmen. Im Frühjahr 2016 starten die ersten Musiklager.
Susanne Balli
Die Seerose des Gästivals ankert derzeit in der Seebucht von Stansstad. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)

Die Seerose des Gästivals ankert derzeit in der Seebucht von Stansstad. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)

Susanne Balli

Das geplante Zentrum für Jugend, Musik und Theater in Vitznau ist auf gutem Weg. «Die Finanzierung des Musikcampus steht so weit, im Frühjahr 2016 wollen wir mit den ersten Musiklagern starten», sagt Fabio Küttel, Geschäftsführer des Vereins MuTh Vitznau (Musik und Theater), welcher für den Aufbau und den Betrieb des Musikcampus gegründet wurde. Man habe für die Finanzierung gute Sponsoren gewinnen können, unter anderem eine Kulturstiftung. Namen nennt Küttel zum heutigen Zeitpunkt aber noch nicht. Zudem werden Teilnehmerbeiträge für die künftigen Musiklager erhoben. Und Küttel hofft auf finanzielle Unterstützung des Bundes, ähnlich wie dies heute bei Jugend + Sport der Fall ist.

Programm für Festival steht

Was mittlerweile auch gesichert ist: Der Verein MuTh kann die Seerose übernehmen (Ausgabe vom 20. Juni). Die schwimmende Bühne des Gästivals tourt noch bis im Herbst auf dem Vierwaldstättersee. Vom 21. September bis zum 4. Oktober ankert die Seerose in Vitznau, wo im Anschluss ans Gästival ein kleines Festival für die Jugend stattfindet. An diesem werden Jugendformationen aus der ganzen Schweiz auftreten. «Das Programm steht, wir werden es Anfang Juli online schalten. Der Ticketverkauf funktioniert genau gleich wie beim Gästival», erklärt Fabio Küttel.

Der Verein MuTh hat mit dem Verein Gästival eine Vereinbarung zur Übernahme der Seerose getroffen. Nach dem Festival wird die Seerose überwintert. Dafür wird sie allerdings nicht demontiert, sondern zugedeckt im See ankern. «Der Heimathafen für den Winter steht aber noch nicht fest», sagt Küttel. Ab dem Frühjahr soll die Seerose dann im Rahmen des neuen Musikcampus in Vitznau im Einsatz stehen, beispielsweise für Konzerte und Aufführungen. Dies laut Küttel aber nur während bestimmter definierter Zeiten, zirka ein- bis zweimal im Jahr.

Eigenes Gebäude gesucht

Laut Stefan Ragaz, Mediensprecher des Vereins Gästival, liegt eine Bewilligung für die Nutzung der Verankerungsvorrichtung für die Seerose bis Ende 2018 vor. Fabio Küttel betont: «Dies heisst aber nicht, dass die Seerose während dieser drei Jahre permanent bei Vitznau ankert. Jedes Mal, wenn sie zum Einsatz kommt, wird vorgängig ein Bewilligungsverfahren stattfinden.» Der Verein MuTh wolle vor allem zu Beginn die Aufmerksamkeit nutzen, welche die Seerose biete. «Das eigentliche Zentrum für Jugend, Musik und Theater wird aber hauptsächlich bereits vorhandene Infrastruktur an Land in Anspruch nehmen», so Küttel. Gespräche für das Mieten bestehender Räume seien am Laufen. «Längerfristig ist es unser Ziel, ein eigenes Gebäude für den Musikcampus zu haben.»

Förderung der Musik an der Basis

Der Musikcampus soll ein Zentrum für Jugend, Musik und Theater werden, das die Förderung der Musik an der Basis zum obersten Ziel hat und quasi den musikalischen Breitensport für die Jugend fördert. Der Campus soll ab dem nächsten Jahr Musikformationen, Musikschulen, aber auch Volksschulen unter anderem die Möglichkeit für Musiklager bieten. Zudem plant der Verein Weiterbildungsveranstaltungen für Lehrer, Chorleiter oder Dirigenten.

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