VITZNAU: Die Hausbauer drängen in die Bergflanken

Gut für Vitznau: Viele wollen im Winkel am See bauen. Schwierig ist es aber, dem exponierten Gelände Parzellen abzuringen.

Drucken
Teilen
Bauboom in Vitznau. Wegen Landknappheit fressen sich die Villen in die Steilhänge. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Bauboom in Vitznau. Wegen Landknappheit fressen sich die Villen in die Steilhänge. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Fast 30 Jahre lang tat sich baulich wenig in Vitznau, in dessen Rücken sich jäh der Rigi-Dossen und der Vitznauerstock erheben. Die Steuerbelastung lag bei 2,25 Einheiten. Der Weg in die nächste Stadt ist weit, das Siedlungsgebiet am See und in den Hängen exponiert. Acht Wildbäche wollen gezähmt sein, im Süden bedroht Steinschlag die Kantonsstrasse.

Dann senkte Vitznau die Steuern, auf noch 1,75 Einheiten. Der Effekt: Der Gemeinderat erteilte in den letzten zwei Jahren Baubewilligungen für total 100 Wohnungen. «Weitere Wohnbauten liegen zur Genehmigung vor oder sind in Planung», so Gemeindepräsident Noldi Küttel.

Zwar ist das gesamte Gemeindegebiet mehr oder minder stark auf den Gefahrenkarten eingefärbt. Doch das bremst den Boom kaum. Denn die attraktiven Hanglagen in vergleichbaren Wohngemeinden – Weggis, Brunnen, Küssnacht, Meggen – sind überbaut. Oder unbezahlbar.

Andreas Töns

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.