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Vitznau: Der parteilose Herbert Imbach verpasst die Wahl haarscharf

In Vitznau kommt es am 15. Juli voraussichtlich zu einem zweiten Wahlgang für das Gemeindepräsidium. Keiner der vier Kandidaten hat das absolute Mehr geschafft.
Martina Odermatt/Susanne Balli
Herbert Imbach (parteilos, links) und Martin Waldis (SVP) kämpfen weiter um das Gemeindepräsidium. (Bild: Dominik Wunderli, Vitznau, 10. Juni 2018)

Herbert Imbach (parteilos, links) und Martin Waldis (SVP) kämpfen weiter um das Gemeindepräsidium. (Bild: Dominik Wunderli, Vitznau, 10. Juni 2018)

Es wird spannend in Vitznau: Nach der gestrigen Wahl in der Seegemeinde steht noch nicht fest, wer das Amt des Gemeindepräsidenten von Noldi Küttel (62, CVP) ab 1. September übernehmen wird. Es kommt zu einem zweiten Wahlgang am Sonntag, 15. Juli. Um ins Gemeindepräsidium gewählt zu werden, muss auch die Wahl als Mitglied des Gemeinderats geschafft werden. Dies gelang gestern keinem der vier Kandidaten im ersten Anlauf.

Am meisten Stimmen für sich gewinnen konnte der parteilose Herbert Imbach (50). Mit 237 Stimmen verpasste er das absolute Mehr für die Wahl in den Gemeinderat um nur eine einzige Stimme; für die Wahl des Gemeindepräsidenten fehlten Imbach lediglich zwei Stimmen. Der Architekt, der erst seit vergangenem Oktober in Vitznau wohnt, ist trotzdem stolz auf das Ergebnis: «Nach einem halben Jahr in Vitznau gleich so viele Leute von sich zu überzeugen, ist schön.» Bei vier Kandidaten habe er gewusst, dass es knapp werde. Dass das Ergebnis aber trotzdem so deutlich sei, habe ihn überrascht.

Auf Rang zwei folgt Martin Waldis (52, SVP) mit 151 Stimmen. Auch er ist sehr zufrieden mit seinem Ergebnis. «Ich habe mich im Vorfeld im Dorf umgehört und habe vermutet, dass das Resultat in etwa so aussehen wird», sagt Waldis. «Nun geht es darum, zu analysieren, wo man für den zweiten Wahlgang noch Stimmen holen kann.» Eines sei sicher, so Waldis: «Es wird auf jeden Fall spannend.» Sowohl Imbach wie Waldis werden am 15. Juli wieder antreten.

Abgeschlagen liegen Martin Stierli (44, FDP) mit 46 auf dem dritten und Beat Röllin (53, parteilos) mit 34 Stimmen auf dem vierten Platz. Wahlvorschläge für den zweiten Wahlgang müssen bis spätestens Donnerstag, 14. Juni, 12 Uhr bei der Gemeindeverwaltung Vitznau eintreffen.

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