VITZNAU / GOLDAU: Steinschlaggefahr: Strecke der Rigibahnen nach Sperrung wieder offen

Der Gipfel der Rigi konnte per Zahnradbahn nur ab Vitznau erreicht werden. Die Zahnradbahn von Goldau auf die Rigi hatte am Mittwoch zwischen Kräbel und Fruttli wegen akuter Steinschlaggefahr den Betrieb eingestellt. Mittlerweile ist die Strecke wieder offen

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Die Schutznetze sind voll mit Geröll. An der Rigi droht akute Steinschlaggefahr. (Bild: PD (Goldau, 22. Februar 2017))

Die Schutznetze sind voll mit Geröll. An der Rigi droht akute Steinschlaggefahr. (Bild: PD (Goldau, 22. Februar 2017))

Bei einer Kontrolle am Dienstagabend an der steilen Felswand im Gebiet Kräbel sei festgestellt worden, dass sich die Steinschlagnetze vermutlich aufgrund des Tauwetters unerwartet rasch mit Gestein gefüllt hätten, sagte Rigi-Bahnen-Geschäftsführer Stefan Otz auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Insgesamt waren rund 100 Kubikmeter Fels in Netze am Rand der Bahnstrecke gefallen. Zudem seien Verformungen an den Schutzvorrichtungen festgestellt worden.

Aus Sicherheitsgründen, für weitere Kontrollen und für die Bergung des Gesteins wurde die Bahnstrecke per sofort vorsorglich gesperrt. Diese blieb am Mittwoch den ganzen Tag zu. Bereits am Donnerstag konnte die Strecke wieder freigegeben werden. Die Züge ab Goldau verkehren somit wieder fahrplanmässig und ohne Einschränkung.

Der Gipfel der Rigi konnte per Zahnradbahn nur ab Vitznau erreicht werden. Zwischen Goldau und Vitznau verkehrten Shuttelbusse. 


Die Schutznetze sind voll mit Geröll. An der Rigi drohte akute Steinschlaggefahr. (Bild: PD (Goldau, 22. Februar 2017))

Die Schutznetze sind voll mit Geröll. An der Rigi drohte akute Steinschlaggefahr. (Bild: PD (Goldau, 22. Februar 2017))